Gemeinschaftshauptschule: Abschluss der Zehnerklassen

Von: Peter Offermann
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Die Gemeinschaftshauptschule Monschau-Simmerath-Roetgen hat am Donnerstag 41 Schülerinnen und Schüler der zehnten Klassen feierlich verabschiedet. Die gute Nachricht des Abends lautete: Alle haben einen Abschluss geschafft! Foto: Peter Offermann

Monschau. „Sie haben aus Kohlestaub Diamanten geschaffen, für den Feinschliff sind wir nun selbst verantwortlich.“ Dieser Satz von Schülersprecher Sam Kutsch trifft es wohl auf den Punkt, was Schüler und Lehrer in den vergangenen Jahren der Schulzeit gemeinsam geschaffen haben.

 Und so hieß ein stolzer Schulleiter Franz-Anton Dénes Schüler, Eltern, Lehrer und als Ehrengäste den Bürgermeister der Gemeinde Roetgen sowie stellvertretenden Vorsitzenden der Schulverbandsversammlung, Jorma Klauss, und Roger Nießen als Vertreter der Gemeinde Simmerath willkommen.

Tipps für die weitere Laufbahn

„Heute ist ein Tag mit besonderer Bedeutung. Es ist der Tag an dem 41 Schüler und Schülerinnen das letzte Mal die Bänke der Hauptschule gedrückt haben. Ich hatte die glückliche Gelegenheit, Euch alle auch außerhalb des Unterrichts kennenzulernen. Ihr bleibt mir aufgrund Eurer unterschiedlichen Charaktere in sehr guter Erinnerung. Ihr seid eine besondere Generation, habt ihr doch die Zusammenführung der Hauptschulen Simmerath und Monschau miterlebt, welche im letztjährigen Umzug in dieses Gebäude der Realschule mündete. Ihr musstet mit dem Stempel „auslaufende Schule“ zurechtkommen. Ebenfalls musstet Ihr mit der zusätzlichen Last des knappen Lehrerpersonals klarkommen. Viele Eltern hatten hier die Sorge, ob man unter diesen Bedingungen einen Abschluss erreichen kann. Wir alle haben es geschafft, und die Statistik sieht im Vergleich zu den letzten Jahren ganz gut aus“, so Dénes weiter.

Abschließend gab der Schulleiter seinen Absolventen noch ein paar Tipps für die weitere Laufbahn mit auf den Weg. „Die Hauptschule hat bei Euch Grundlagen gelegt, auf denen Ihr aufbauen könnt. In jedem von Euch stecken unzählige Möglichkeiten, auch wenn die Situation auf dem Arbeitsmarkt nicht immer einfach ist“, sagte Dénes. Abschließend gab er den Jugendlichen ein Sprichwort von Molière mit auf den Weg: „Wir sind nicht nur für das verantwortlich, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.“

Auch Jorma Klaus ließ es sich nicht nehmen im Namen des Schulträgers, Grußworte an die Jugendlichen zu richten. „Erst einmal möchte ich mich sehr herzlich für die Einladung durch Sam Kutsch bedanken. Das hat mich sehr gefreut. Ihr könnt stolz auf Eure Leistung sein. Jetzt warten weitere Herausforderungen auf Euch, auch wenn Ihr einen guten Grundstein an dieser Schule gelegt habt. Auch wenn es abgedroschen klingt: Bitte hört nie auf zu lernen. Aber nicht an diesem Abend. Eure Eltern sind stolz wie Oskar auf das, was Ihr geschafft habt!“

Sam Kutsch war es als Schülersprecher besonders wichtig, auf die gemeinsame Schulzeit zurückzublicken. Sein besonderer Dank galt den Lehrern und Lehrerinnen, die die Schüler mit viel Geduld, Nachsicht und Einsatz auf die kommende Zeit vorbereitet haben.

Es folgte der Höhepunkt des Abends, die Verleihung der Zeugnisse durch die Klassenlehrer Wynands und Söndgen. Während der Zeugnisübergabe wurde eine Diashow mit Bildern der Abschlussfahrt nach Kroatien und Venedig mit musikalischer Untermalung präsentiert.

Von 41 Schülerinnen und Schülern erhielten fünf den Abschluss nach Klasse neun, 17 wurden mit dem Hauptschulabschluss nach Klasse zehn ausgezeichnet. 19 haben die Fachoberschulreife erreicht, von diesen sogar neun mit Qualifikation zum Besuch der gymnasialen Oberstufe.

Danach war es den Schülern sichtbar eine Freude, sich mit Geschenken bei Klassenlehrern, Sekretärin Walburga Förster sowie dem Reinigungspersonal für die gemeinsame Zeit zu bedanken. Im Anschluss waren alle Gäste eingeladen, um bei einem reichhaltigen Buffet den für sie unvergesslichen Tag in lockerer Atmosphäre ausklingen zu lassen.

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