Gemeinsames Singen als Ausdruck ansteckender Freude

Von: MD
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Der Kirchenchor Höfen feierte sein 150-jähriges Bestehen: v.l. Dirigent Heinz Offele, Regionalkantorin Holle Goertz, Vorsitzende Roswitha Schmiddem, Ehrenvorsitzender Franz Roder. Foto: Monika Dosquet

Höfen. 150 Jahre Cäcilien Kirchenchor St. Michael Höfen - ein Jubiläum, dass stolz machen kann, denn in Höfen ist der Kirchenchor der älteste Verein überhaupt. Aus diesem Grunde wurde das jährliche Chortreffen der Chöre der GdG Monschau in die Vereinshalle nach Höfen gelegt, um diesen Geburtstag gebührend zu begehen.

Mit einer feierlichen Messe in der Pfarrkirche Höfen, die von den Chören aus Monschau, Kalterherberg, Konzen, Imgenbroich, Mützenich, Rohren und Höfen gestaltet worden war, hatte dieses Jubiläum seinen Anfang genommen. Die Fortsetzung fand dann anschließend in der Vereinshalle statt.

Hohe Auszeichnung

Holle Goertz, Regionalkantorin der Region Eifel, war mit einer besonderen Auszeichnung angereist, die an Chöre verliehen werden, die mindestens 100 Jahre alt sind und die sich durch eine rege Teilnahme am kirchlichen Leben auszeichnen.

Die „Palestrina-Medaille” des Allgemeinen Cäcilienverbundes Deutschlands sei als Dank und Anerkennung für die Treue und Einsatzbereitschaft im Dienste der Musica Sacra zu sehen und auch als Motivation, „auf dem bisherigen Weg weiterzumachen”, so Goertz anerkennend.

„Gründungsmitglieder sind wohl keine mehr anwesend”, erkannte Ortsvorsteher Peter Theißen in seinen humorvollen Gratulationsworten. Theißen selber hat eine enge Bindung an den Kirchenchor, denn er war selbst einmal Sänger des unter Bernhard Kerkmann gegründeten Knabenchores gewesen. „Vielleicht wäre die Gründung eines neuen Jugendchores ein Lösungsansatz, um wieder die Jugend und somit den Nachwuchs für das Singen in einem Kirchenchor begeistern zu können,” regte er an.

Der Präses der Kirchenchöre, Pastor Karl-Heinz Stoffels, hatte an diesem Samstagabend in Höfen eine besondere Premiere zu feiern, denn er ist der erste gemeinsame Präses aller Kirchenchöre der GdG Monschau. „Wo man singt, da lass Dich nieder, böse Menschen haben keine Lieder”: Mit diesem Spruch machte Stoffels deutlich, was die Faszination eines Kirchenchores ausmacht. Das gemeinsame Singen schaffe positive Gefühle, die sich dann auch auf den zwischenmenschlichen Bereich übertragen würden. „Obwohl die Chöre immer kleiner werden, können sie andere Menschen begeistern und mit ihrem Schwung anstecken”, so der Präses abschließend.

Margareta Ritter, die neue Bürgermeisterin der Stadt Monschau, lobte besonders das Engagement der Chöre und die ständige Einsatzbereitschaft.
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