Monschau - Gemeinsame Verantwortung für die Schulen

Gemeinsame Verantwortung für die Schulen

Von: P. St.
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In Monschau befindet sich das Schulzentrum der Region. Die Verantwortung für diese Bildungsaufgabe muss nach Auffassung der Stadt Monschau auch von der Nachbarkommunen gemeinsam mitgetragen werden. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. „Monschau setzt auf Investitionen in Bildung und Betreuung. Dass wir diesen Schwerpunkt legen, beruht auf der Einschätzung, dass es Investitionen in unsere Zukunft sind. In Monschau werden die Kinder der Region beschult und darauf sind wir stolz!”, betont die Monschauer CDU-Bürgermeisterkandidatin Margareta Ritter jetzt im Gespräch.

Anlass zu dieser klaren Aussage waren die laut Ritter „doch etwas leichtfertigen” Äußerungen der Bürgermeister der Nachbarkommunen, Hubert Breuer aus Simmerath und Manfred Eis aus Roetgen, dass diese Bildungsaufgabe und deren finanzielle Abwicklung nur eine Aufgabe der Stadt Monschau sei.

Die CDU-Bürgermeisterkandidatin sieht in diesen Äußerungen „mangelndes Verantwortungsgefühl und fehlende Akzeptanz” für die Aufgaben, die die Stadt Monschau für die Bildung aller Kinder in der Region als Schulstadt übernimmt.

„Ich vermisse ein deutliches Bekenntnis der Führungsspitzen der beiden Nachbarkommunen zu der enormen Leistung, die die Stadt Monschau als Schulstadt für die Kinder in der Region übernimmt. Ich vermisse Dank und Anerkennung gegenüber Monschau und erwarte mehr Verantwortungsgefühl gegenüber den Familien in den beiden Nachbarkommunen für diese Bildungsaufgabe, die wir gerne für die Entwicklung und Bildung der Kinder aus der Gemeinde Simmerath und Gemeinde Roetgen übernehmen.”

Die Stadt Monschau stelle sich dieser Aufgabe mit erheblichen Aufwendungen in die Schulbildungsinfrastruktur seit vielen Jahren. Die jährliche Schulpauschale, die das Land gewähre, diene als Anteilsfinanzierung für die Schulinfrastruktur. Sie beträgt in 2008 480.000 Euro und ab 2009 530.000 Euro. Darin enthalten sind natürlich auch die Schülerzahlen der Nachbarkommunen. Margareta Ritter: „Dies ist ein wichtiges und richtiges Zeichen der Landesregierung”, doch reiche die Schulpauschale bei der Vielzahl der Aufgaben bei weitem nicht aus.

„Ich habe zwar Verständnis für die Haltung der beiden Nachbarkommunen, dass es keine gesetzliche Verpflichtung gibt, dass die Nachbarkommunen die Schülerfahrtkosten für ihre Kinder erstatten. Dafür müsste das Schulgesetz vom Wohnortprinzip ausgehen und nicht vom Schulortprinzip. Kein Verständnis habe ich aber für seltsame Äußerungen, ein Anliegen der Stadt Monschau zur Kostenbeteiligung an den Schülerfahrtkosten läge nicht vor, wenn es um die Zukunft unserer Kinder in der ganzen Region geht!”
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