Geldregen für drei Kindergarten-Fördervereine

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:
7107789.jpg
Bürgermeister Manfred Eis fungierte als „Geldbriefträger“, Freude darüber bei Anke Stockhausen, Gabriele Mießen, Uwe Heinrichs und Corinna Schmitz (von links). Foto: Günther Sander

Roetgen. In Zeiten leerer Kassen bekommen auch die zahlreichen Fördervereine Gegenwind zu spüren. Jeder Cent ist daher willkommen, um die Planungen und Vorhaben einigermaßen „stemmen“ zu können.

So jedenfalls war es im Roetgener Rathaus zu hören, wo in einer kleinen Feierstunde drei dicke Schecks, aus dem Zweckerlös des PS-Lotteriesparens der Aachener Sparkasse stammend, von Bürgermeister Manfred Eis an drei rührige Roetgener Fördervereine von drei Kindergärten überreicht wurden.

„Ich bin zwar nur der Geldbriefträger“, flachste Manfred Eis, als er drei überdimensionale Schecks in Händen hielt, dazu drei Briefumschläge, in denen sich „die Originalschecks“ befanden. Geldbriefträger hin oder her – für die Vertreter der drei örtlichen Kindergarteneinrichtungen nicht die Frage.

Für den Förderverein Kindergarten „Wackelzahn“ waren deren Geschäftsführer Uwe Heinrichs und Kindergartenleiterin Gabriele Mießen, für den Förderverein des katholischen Kindergartens St. Hubertus Anke Stockhausen und für den Verein zur Förderung anthroposophischer Einrichtungen in der Nordeifel Corinna Schmitz erschienen und gespannt auf den Betrag, der den Besitzer wechseln sollte.

„1000 Euro bekommt jeder Förderverein“, verkündete der Bürgermeister stolz, der Überraschungseffekt bei den Adressaten war nicht zu übersehen. Für Manfred Eis war es eine „ungewöhnliche Veranstaltung“, von der er am 30. Januar bei der Bürgermeisterkonferenz der Städteregion in Alsdorf erfahren habe.

In der Städteregion gibt es insgesamt 109 Fördervereine, die dank der Sparkasse Aachen aus dem Füllhorn Geld in Empfang nehmen können. „Eine feine Sache“, attestierten der Bürgermeister und die drei Vertreter der Roetgener Förderverein den unverhofften Geldsegen, übrigens erstmals in Roetgen. Die frohe Botschaft von Manfred Eis war bestens angekommen.

Was soll mit dem Geld geschehen? Klare Antworten gab es dazu von allen drei Empfängern. Die Kindertagesstätte „Wackelzahn“ möchte Fahrzeuge für draußen anschaffen, der Kindergarten St. Hubertus benötigt für die U3-Gruppe ebenfalls für draußen, aber auch für innen, einiges an Spielmaterial. Viele Pläne hat Corinna Schmitz, muss doch in der anthroposophischen Einrichtung ebenfalls so Einiges angeschafft werden, denn in diesem Sommer wird eine zweite Gruppe eröffnet.

Die drei Fördervereine wünschen sich sehnlichst neue Mitglieder, aber auch Spender sind jederzeit willkommen, war zu hören. Von den geringen Jahresbeiträgen könne nicht groß etwas erledigt werden. An dringend erforderliches Geld zu kommen, werde nicht einfacher, weiß Uwe Heinrichs. Er würde es begrüßen, wenn mehr Ehrenamtliche sich in die Fördervereine einbringen und mit anpacken könnten. „Viele haben halt Angst vor der Arbeit“, sagt er.

Übrigens: In den Fördervereinen der Kindergärten kann jeder Mitglied werden, nicht nur Eltern oder Verwandte von Kindergartenkindern. Nähere Auskünfte sind in den drei Einrichtungen zu erfahren.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert