Gegen Westwacht zählt für Rott nur ein Sieg

Von: Kurt Kaiser
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Der Rotter Interimstrainer, Sven Vorburg, hofft, dass man nach zwei Niederlagen in Folge mit einem Sieg gegen Westwacht Aachen das rettende Ufer erreicht. Foto: Kurt Kaiser

Rott. Nach zwei Niederlagen in Folge, gegen Frechen 20 und Germania Lich-Steinstraß, hat der Nordeifeler Landesligist SV Rott sich in eine prekäre Situation manövriert: Drei Spieltage vor Saisonende ist man nur noch vier Punkte vom ersten Abstiegsplatz entfernt.

Die 2:3-Niederlage bei Germania Lich Steinstraß führte der Rotter Interimstrainer, Sven Vorburg, in erster Linie auf individuelle Fehler zurück. „Dafür sind wir bestraft worden und müssen nun wieder zittern.“

Blickt man auf das Restprogramm der Kellerteams, dann befinden die Rot-Weißen aus der Nordeifel sich aber noch in einer komfortablen Situation. Am Pfingstmontag stellt sich der Tabellenletzte Westwacht Aachen vor, danach erwartet man Hilal Maroc Bergheim, und zum Saisonausklang haben die Rotter beim BC Kohlscheid einen Termin. Die Bergheimer haben bisher einen Punkt mehr auf der Habenseite, während die Kohlscheider schon mit einem Bein in der Bezirksliga stehen und der aktuelle Gegner Westwacht Aachen schon seit Wochen als Absteiger feststeht.

Einzig ernstzunehmender Konkurrent im Abstiegskampf ist Germania Lich Steinstraß, jedoch hat die Mannschaft aus dem Jülicher Land das schwerere Restprogramm. Sie reist am Montag zum BC Kohlscheid, eine knappe Woche später ist Tabellenführer Wesseling-Urfeld zu Gast und zum Saisonausklang erwartet man noch den FC Düren-Niederau.

Mit einem Sieg gegen den Tabellenletzten und einer gleichzeitigen Niederlage der Gruppe aus dem Jülicher Land würden die Rotter am Pfingstmontag schon den Klassenerhalt klar machen. Bei einer Punkteteilung der Germania und einem Sieg der Rotter gegen die Mannschaft aus dem Aachener Westen, würde aktuell das bessere Torverhältnis für die Rotter sprechen.

Auch wenn vieles für den Klassenerhalt der Rotter spricht, warnt Sven Vorburg vor dem Spiel gegen den Tabellenletzten: „Im Abstiegskampf ist alles möglich. Dass die Westwacht kein Kanonenfutter mehr ist, hat sie am vergangenen Spieltag durch das 3:3 gegen Bergheim gezeigt“. An das Horrorszenario, das man gegen die Westwacht verliert und Lich Steinstraß in Kohlscheid gewinnt, möchte der Trainer nicht denken.

Der sportliche Leiter des SV Rott, Andreas Schindler, hat die personellen Planungen beim ranghöchsten Nordeifelteam fast schon abgeschlossen. Spektakulärster Neuzugang dürfte Marvin Brauweiler sein, der vom Alemannia Aachen zum Sportverein wechselt. Nach nur einer Saison beendete der 24-Jährige das Abenteuer Profifußball und widmet sich wieder mehr seinem Studium und der Aufgabe beim Nordeifeler Landesligisten. „Endlich hat es geklappt, ihn wollte ich schon vor drei Jahren zu uns holen“, freut Andreas Schindler sich über den starken Zugang, der eine optimale Verstärkung für den Defensivbereich ist.

Vom Bezirksligisten Inde Hahn kehrte der Sohn des sportlichen Leiters, Stefan Schindler, wieder in die Heimat zurück. Er wird die Offensive der Rot-Weißen verstärken. Im Mittelfeld soll auch Neuzugang Timo Goll spielen, der schon für die A-Junioren der Rotter spielte und zuletzt für den A-Ligisten Borussia Brand kickte. Boris Läufer hütet aktuell das Tor des Landesligisten SV Breinig, er soll Nachfolger von Jan Winkhold werden, der sich im Sommer zum Auslandsstudium abmeldet. Vom aktuellen Kader werden Manuel Kanou, Ersan Kocyigit und Nick Capellmann den SV Rott verlassen.

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