Nordeifel - Gefährliche Aufgabe für TV: Jeder kann jeden schlagen

Gefährliche Aufgabe für TV: Jeder kann jeden schlagen

Von: kk
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Der Ball ist zwar nicht zu sehen, weil er vom Vichttaler Torschützen Markus Haase (Nr. 19) verdeckt wird, aber gleich steht es nach einem Eckball 1:0 für den VfL Vichttal. Konzens Torwart Kevin Braun ist chancenlos. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Nach der 0:2-Niederlage in der Kreisliga A Aachen bei Aufsteiger VfL Vichttal II wusste Frank Thielen, der Trainer des TV Konzen: „Wir haben gegen einen guten, aber gegen keinen überragenden Gegner verloren. Wenn wir unsere Torchancen genutzt hätten, wäre hier mehr möglich gewesen.“

Positiv sah der Trainer die spielerische Leistung seiner Mannschaft, die sich aber nicht belohnte, weil sie beste Torchancen liegenließ. Am aktuellen Spieltag stellt sich mit Teutonia Weiden ein Gegner in Konzen vor, den Frank Thielen höher einschätzt als der momentane Tabellenplatz aussagt. „In dieser Liga kann in dieser Saison jeder jeden schlagen“, warnt er seine Elf, den Vorletzten zu unterschätzen. „Wir haben Respekt vor dem Gegner und wissen, dass wir 100 Prozent Engagement bringen müssen, um zu gewinnen.“

Der dritte Heimsieg in Folge war für die SG Vossenack/Hürtgen zwar noch nicht der endgültige Befreiungsschlag im Abstiegskampf in der Dürener Kreisliga A, jedoch fanden die Rureifeler mit nun 13 Zählern wieder Anschluss ans Tabellenmittelfeld. In die Begegnung gegen den SC Ederen ging SG-Coach Nils Degenhardt mit einer Menge personeller Probleme, die im Verlauf des Spiels noch größer wurden, denn schon nach einer Stunde hatte er verletzungsbedingt sein Auswechselkontingent erschöpft.

Unter dem Strich stand beim Abpfiff aber ein 3:1-Erfolg, den die Mannschaft sich mit einer guten kämpferischen Leistung erarbeitet hatte. „Aufgrund unserer personellen Situation sind wir noch enger zusammengerückt und haben verdient gewonnen“, sagte Nils Degenhardt und blickte schon etwas besorgt auf den nächsten Gegner, Jugendsport Wenau II.

Die Reserve des Bezirksligisten landete am vergangenen Spieltag einen überraschenden 4:1-Erfolg bei der SG Germania Burgwart. „Das war schon ein Ausrufezeichen“, sagte der SG-Coach, der weiß, dass es schwer wird, Zählbares aus dem Langerweher Ortsteil mitzubringen, denn die personellen Sorgen des Trainers werden nicht geringer.

Da der TuS Schmidt am vergangenen Wochenende spielfrei war, konnte er keine Punkte zum Klassenerhalt sammeln und musste Viktoria Birkesdorf und die SG Vossenack/Hürtgen in der Tabelle vorbeiziehen lassen. Da in der Liga ab Tabellenplatz fünf alle Mannschaften dicht gedrängt zusammenhängen und zwischen dem Tabellenfünften und dem Vorletzten gerade mal sieben Punkte liegen, ist der Tabellenplatz nach elf Spieltagen kaum aussagekräftig.

TuS Schmidt mit Sorgen

Am Sonntag reist der TuS mit erheblichen personellen Sorgen zum starken Aufsteiger SV Kelz. Max Hentschel, Tobias Krischer, Stefan Offermann und Marek Breuer stehen nicht zur Verfügung. An der Zielsetzung hat Trainer Georg Bauer auch nach dem spielfreien Sonntag nichts geändert. „Wir wollen uns fußballerisch weiter entwickeln und in der Hinrunde 20 Punkte holen.“ Um die Forderung des Trainers umzusetzen, muss sein Team aus sechs Spielen noch neun Punkte holen.

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