Gebete und Hilfe für die Notleidenden

Von: fm
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Inhalte und Wirken der Gebetsgruppe Medjugorje stellten anlässlich einer Feierstunde Schwester Cordula und Irmtraud Goffart der Öffentlichkeit vor. Foto: Franz Mertens

Kalterherberg. Mit dem Fest Mariä Lichtmess am 2. Februar 1990 trat eine neue Gebetsgruppe in das Leben der Pfarrgemeinde ein. Seit dieser Zeit trifft sie sich zum Gebet. Die Treffen finden regelmäßig am Herz-Jesu-Freitag statt. Die Gruppe besucht die Gemeindemesse und versammelt sich anschließend zur Rosenkranz-Gebetsstunde.

Diese Tradition hat inzwischen 20 Jahre überdauert. Die anfänglich kleine Gruppe ist mit den Jahren zu einer großen Schar gewachsen. Die Gebetsgruppe zählt heute zu den treuesten Kirchenbesuchern.

Im Rahmen der Feierstunde zur Jubiläumsfeier im Pfarrzentrum am Freitagnachmittag hatten sich zahlreiche Gäste eingefunden. Freunde aus benachbarten Gebetsgruppen und Ordensvertreterinnen aus der Gemeinschaft der Seligpreisungen waren nach Kalterherberg gekommen, um mit der Gebetsgruppe zu feiern. Irmtraud Goffart begrüßte als Sprecherin der Gruppe die zahlreich erschienenen Gäste.

Sie dankte allen Mitgliedern der Gruppe für die erwiesene Treue in der zurückliegenden Zeit. Besonders freute sich über den Besuch der Priester aus dem Dekanat. Nahezu alle Priester waren an diesem Nachmittag Gäste in Kalterherberg.

In einem kleinen Rückblick zeichnete Irmtraut Goffart die Geschichte der Gebetsgruppe nach. Durch ihre Tätigkeit im Kindergarten habe sie zufällig etwas über den Wallfahrtsort Medjugorje in Bosnien-Herzegowina erfahren.

Einzelne Mitglieder aus der Pfarre hatten den Wallfahrtsort besucht. Im Austausch mit den ersten Besuchern von Medjugorje entstand der Impuls, eine Gebetsgruppe ins Leben zu rufen. Kurze Zeit später brach der Krieg in Bosnien-Herzegowina aus. Die Gebetsgruppe rief damals zu Spenden für die notleidende Bevölkerung auf.

Mit ihren Hilferufen erreichte sie weite Kreise der einheimischen Bevölkerung, die über Jahre hinweg mit ihren großzügigen Spenden Gutes in dem vom Bürgerkrieg erschütterten Land bewirkte. Besonders herausgehoben wurden die Spenden für das Kinderdorf. Durch die Spenden könnten heute Kinder und Erwachsene wieder lachen. Es sei vielen geholfen worden.
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