Simmerath - Gebete für Frieden in krisenhafter Zeit

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Gebete für Frieden in krisenhafter Zeit

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Ehrungen bei der Kevelaer-Wallfahrt: (v.l.n.r.) Pastor Michael Stoffels, Uwe Gerards (Vorstand). Christian Haas (Präfekt). Die Geehrten: Gertrud Zisowsky, Rosemarie Felser, Marga Nießen, Irma Schröder, Olaf Gruhn und Edith Schnitzler. Foto: Erwin Finken

Simmerath. Die Kevelaer-Bruderschaft 1813 Simmerath unternahm ihre diesjährige Buswallfahrt zum Marien-Gnadenort Kevelaer am Niederrhein. Vier Busse und drei Pkws nahmen 170 Pilgerinnen und Pilger aus der GdG Simmerath (Simmerath und Umgebung) auf, um sie, belastet mit vielfältigen Gebeten und Anliegen, zur Jubiläums-Basilika zu bringen.

Diese St.-Marien-Basilika war aus Millionen Backsteinen vor 150 Jahren im Jahr 1864 vollendet worden. Auch sieben aktive Schützen der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Roetgen waren mit ihrem aktuellen Schützenkönig mit in der Pilgerreihe, sowie 24 Radfahrer, die bereits seit vergangenem Freitag unterwegs waren.

Beim Einzug in den Wallfahrtsort begleiteten 18 Hansa-Blasmusiker den Pilgerzug zur sogenannten Beichtkapelle, wo der Festgottesdienst, auch im Gedenken an die verstorbenen Pilger, von Pastor Michael Stoffels zelebriert wurde.

Zum Schluss der feierlichen Zeremonien überreichte der altgediente Präfekt Christian Haas einigen Mitpilgern ehrenhafte Auszeichnungen für langjährige Beteiligung an den jährlichen Prozessionen. Dabei erhielten für 25 Jahre Treue Marga Nießen, Gertrud Zisowsky, Olaf Gruhn alle Simmerath und Rosemarie Felser (Roetgen) die Silberne Nadel der Bruderschaft und die Silber-Nadel der Kevelaer-Wallfahrtsleitung.

Irma Schröder aus Eicherscheid durfte für 40 Jahre Teilnahme ein Buchpräsent und das sogenannte „Marianische Abzeichen der Bruderschaft“ entgegennehmen. Eine besondere Ehrung war Edith Schnitzler aus Simmerath vorbehalten: Sie erhielt ein höherwertiges Buchgeschenk aus Kevelaer und ein vorgenanntes Marianisches Bruderschafts-Abzeichen. Außerdem erinnert je eine persönliche Urkunde an die verliehene Ehrung.

Kreuzweg durch Stadtpark

Nach dem Besuch der historischen Gnadenkapelle begaben sich die Pilger nachmittags auf den Kreuzweg durch den landschaftlich attraktiven Stadtpark.

Die Musiker der Hansa-Blasmusik intonierten die passenden Kreuzweglieder in gewohnter Manier unter der Leitung von Dirk Schnitzler.

Nach kurzer Erfrischungspause trafen sich die zahlreichen Pilger in der Kerzenkapelle zur Schlussandacht, in der auch die erworbenen Devotionalien gesegnet wurden. Der geistliche Leiter Pastor Michael Stoffels ergänzte die persönlichen Gebete und Anliegen durch das gemeinsamen Anliegen für mehr Frieden in dieser krisengeschockten Zeit.

Die Heimfahrt endete in der Simmerather Pfarrkirche, wo der Schlusssegen vom Pastor erteilt wurde, der auch für die vorbildliche Organisation durch den Vorstand der Kevelaer-Bruderschaft ansprechende Dankesworte fand. Er dankte auch allen Pilgern und freute sich schon auf ein gesundes Wiedersehen im nächsten Jahr, wenn wieder eine Fuß- und Bus-Wallfahrt starten soll.

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