Gastronomie im Himo soll wiederbelebt werden

Von: P. St.
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75 Prozent Auslastung und 75 A
75 Prozent Auslastung und 75 Arbeitsplätze: Das Innovationszentrum Himo in Imgenbroich. Foto: P. Stollenwerk

Imgenbroich. Durch den geplanten neuen ÖPNV-Bushof am Imgenbroicher Innovationszentrum Himo soll die Region einen neuen zentralen Busverknüpfungspunkt erhalten. Der zusätzliche Verkehr soll aber auch auch mehr Leben mitbringen, und der Gastronomie im Himo eine neue Startchance bieten.

„Der Bedarf ist vorhanden”, weiß Björn Schmitz von der Stadt Monschau, der vor einem Jahr das Himo-Managment übernommen hat. Im Wirtschaftsausschuss berichtete er jetzt über die aktuelle Entwicklung im Innovationszentrum.

Für das ehemalige Café Cubus im Himo gebe es auch durchaus Interessenten, denen aber das unternehmerische Risiko derzeit zu hoch sei. Daher halte man sich augenblicklich auch mit der Bewerbung ein wenig zurück. Wenn aber wie geplant, der neue Busverknüpfungspunkt im Frühjahr 2014 in Betrieb genommen wird, soll auch wieder neues Leben in die Gastronomie einziehen. Ziel ist es, dass die Busse vom neuen ÖPNV-Platz aus im Stundentakt in alle Monschauer Ortteile verkehren.

Abgesehen von der Gastronomie aber ist das Himo nach wie vor eine interessante und attraktive Adresse für Unternehmer. Derzeit, berichtete Björn Schmitz, sei das 7000 Quadratmeter große Innovationszentrum zu rund 75 Prozent ausgelastet.

Was man dem von außen eher ruhig wirkenden Innovationszentrum nicht ansieht, ist die Tatsache, dass die derzeit hier ansässigen 23 Betriebe insgesamt 75 Vollzeitkräfte beschäftigen. Hinzu kommen noch einmal 15 Teilzeitkräfte und drei Auszubildende.

Bei der Himo-Auslastung sieht Björn Schmitz eine Tendenz nach oben, habe es doch im zurückliegenden Jahr 25 Anfragen nach Mietobjekten gegeben. Besonders intensiv sei zuletzt die Nachfrage nach Kleinstbüroflächen gewesen.

Auch für Veranstaltungen ist das Himo eine beliebte Adresse. Beim Ausbildungstag 2012 frequentierten rund 1000 Schüler das Himo, darüber hinaus finden zahlreiche Vorträge und Seminare statt.

Der eigentliche Zweck für die Ansiedlung des Himos im Jahr 1994 war es, Existenzgründern eine Starthilfe zu geben. Dieses System funktioniert laut Schmitz („Das Himo ist konkurrenzlos günstig bei den Nebenkosten”) auch heute noch. In jüngster Zeit verließen sieben Betriebe das Innovationszentrum, um im benachbarten Gewerbegebiet Fuß zu fassen.
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