Gangster, Kühe und Piraten toben durch die Straßen

Von: ag
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Mit ihren Verkleidung brachten sie eine Menge Farbe in den Imgenbroicher Karnevalszug: Zahlreiche Narren aus dem Steinrötsch hatten sich wieder zu einer Gruppe zusammengeschlossen. Foto: A. Gabbert

Imgenbroich. Ausgiebig gefeiert wurde am Tulpensonntag auch in Imgenbroich. Vom Erlenweg aus setzte sich ein kleiner Zug in Bewegung, um nur wenige Meter weiter auf der Trierer Straße mehrere längere Stopps einzulegen. Da viel es gar nicht mehr so leicht zu unterscheiden, wer im Zug mitging und wer als Zuschauer am Straßenrand das Geschehen verfolgen wollte – in Imgenbroich wird jeder schnell miteinbezogen.

An die Spitze des Zuges hatten sich die Kühe des Musikvereins Harmonie gesetzt. Mit Pauken und Trompeten gaben sie die Marschrichtung vor.

Gefolgt wurden sie von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des dm-Marktes, die in diesem Jahr zum ersten Mal im Zug dabei waren.

Nach den häufigen Polizeieinsätzen in den vergangenen Wochen präsentierten sich die Mitglieder des Feuerwehr als Gangster aus „Klein-Chicago“. „Ist der Esel kriminell, zum Schlachter mit ihm schnell“, hatten sie auf ihr Gefährt gepinselt.

Zahlreiche Narren aus dem Steinrötsch hatten sich unter dem Motto „Tomorrow Land: Wir hören niemals auf“ wieder zu einer Gruppe zusammengefunden. Mit ihren blauen Struwwel-Haaren und den langen rosafarbenen Federboas brachten sie viel Farbe in den Karnevalszug.

„Wir entern Imgenbroich“, drohten die Piraten der St.-Hubertus-Schützen.

Mit dabei waren auch die Hot Steppers, die Tanzgruppe des FC 21 Imgenbroich. Als Cowgirls verkleidet zeigten sie auf der Trierer Straße einen heißen Tanz.

Da wollten die „knallharten Bauarbeiter“ des Imgenbroicher Männerballetts nicht nachstehen und demonstrierten gleich im Anschluss ihr Können.

Für die kleinen Jecken gab es reichlich Kamelle, während die Erwachsenen sich an dem ein oder anderen selbst gemachten Schnäpschen erfreuten.

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