Gäste sollen sich in den Narzissentälern nicht verlaufen

Von: ag
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Wohin des Weges? In den Narzissentälern müssen sich die Wanderer immer wieder beraten, um nicht die Orientierung zu verlieren. Foto: Archiv / P. Stollenwerk

Kalterherberg/Höfen. Tausende Besucher zieht es im Frühjahr in die Narzissentäler. Die Quantität und Qualität der Besucherinformation und –lenkung und die Infrastruktur in den Narzissentälern sei der großen Resonanz aber nicht angemessen, heißt es in einer Mitteilung der Monschauer Stadtverwaltung, die jetzt den Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses vorgelegt wurde.

„Besucher verlaufen sich aufgrund der unzureichenden Beschilderung in den Narzissentälern und irren häufig über lange Wegstrecken umher“, schreibt die Verwaltung. Außerdem müssten vor allem für ältere Besucher weitere Ruhepunkte und überdachte Pausenplätze geschaffen werden. Ein Angebot für Kinder fehle vollständig. Auch die Beschilderung der Parkplätze müsse ausgeweitet werden. „Da zukünftig mit weiteren steigenden Besucherzahlen gerechnet wird, besteht hier erheblicher Handlungsbedarf.“

Deshalb werden jetzt acht klappbare Parkplatzhinweisschilder neu angeschafft. Die „kleine Narzissenrunde“ (Weg 73) wird neu markiert und die „Narzissenroute“ teilweise neu markiert. Acht veraltete Wandertafeln werden ersetzt und drei einfache Wanderunterstände an den Standorten „Kölschkier“, „Jägersief“ und „Sprengbunker“ errichtet.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 28.710,50 Euro. 70 Prozent der Sachkosten (17.346,35 Euro) sind durch die Förderung des Naturparks Nordeifel gedeckt. Den Restbetrag von 11.364,15 Euro übernehmen die Stadt Monschau (5742,10 Euro) und die Städteregion Aachen (5622,05 Euro).

Parallel dazu hat die Zukunftswerkstatt Kalterherberg einen Antrag beim Umweltamt gestellt, um hinter dem neu errichteten Wanderunterstand an „Kölschkier“ einen Naturerlebnisparcours zu errichten. Dieser soll verschiedene Stationen wie einen Barfußweg, ein Baumtelefon, verschiedene Klanghölzer und einen Geschicklichkeitsparcours enthalten. „Diese Projektidee der Zukunftswerkstatt Kalterherberg steigert die touristische Attraktivität der Narzissentäler für Familien auch außerhalb der Zeit der Narzissenblüte und stärkt das Projekt ‚Narzissen grenzenlos‘“, schreibt die Stadtverwaltung. Für das Jahr 2016 ist außerdem geplant, einen vierten neuen Wanderunterstand am „Oberen Steg“ zu errichten.

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