FVM-Vertreter besuchen TuS Mützenich zum Dialog

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Für sie war es ein Austausch auf Augenhöhe: Bernd Mommertz, Reiner Thomas, Thomas Völl, Erwin Sauer, Claus Adelmann, Gerda Sommer, Raphael Lamm, Dr. Stephan Osnabrügge (von l. n. r.). Foto: FVM

Mützenich. Vertreter des Fußball-Verbands Mittelrhein waren am Mittwoch beim TuS Mützenich zum insgesamt 50. Vereinsdialog im FVM-Verbandsgebiet zu Besuch. Es war zugleich der letzte Vereinsdialog im Jahr 2015, nachdem die Ehrenamtler ein positives Fazit ziehen. Der Spielbetrieb und die Platzanlage standen im Mittelpunkt des Besuches.

In Mützenich trafen sich seitens des Fußball-Verbandes Mittelrhein Vizepräsident Dr. Stephan Osnabrügge, Qualifizierungs-, Breiten- und Freizeitsportreferent Claus Adelmann, Masterplan-Koordinator Moritz Fölger sowie der Vorsitzende des Fußballkreises Aachen Raphael Lamm und sein Stellvertreter Bernd Mommertz mit den Vereinsvertretern (Vorsitzender Erwin Sauer, Abteilungsleiter Fußball Thomas Völl, Jugendleiter Reiner Thomas und die 1. Kassiererin Gerda Sommer) zu einem spannenden Austausch.

Nach einer Begehung der Platzanlage stand der Spielbetrieb im Mittelpunkt. So ging es unter anderem um die Frage, warum A-Jugendliche nicht auch in der zweiten Seniorenmannschaft eingesetzt werden können. Dr. Stephan Osnabrügge erläuterte, dass Jugendliche grundsätzlich in einer altersadäquaten Umgebung Fußball spielen sollten.

Die Seniorenerklärung für A-Jugendliche des älteren Jahrgangs sei eingeführt worden, um talentierte Jugendliche zu fördern. Die Ausweitung auf die zweite Seniorenmannschaft beinhalte das große Risiko, dass es dann eventuell überhaupt keine A-Jugendmannschaften mehr gebe, da dann alle A-Jugendlichen in den Seniorenmannschaften spielen würden.

Nichtsdestotrotz versprach der Vizepräsident, den Wunsch mitzunehmen. Weitere Punkte zum Spielbetrieb waren Spielverlegungen, die Passvorlage beim Kreisvorstand und die Ansetzung von Schiedsrichtern für Freundschaftsspiele.

Erwin Sauer sprach den demografischen Wandel und die damit einhergehenden Herausforderungen für den Verein an. Zwar habe der Verein eine leicht steigende Mitgliederzahl, aber Fußball sei schon längst nicht mehr das einzige Angebot, das Kinder und Jugendliche im Ort wahrnehmen könnten. Hier gelte es, zukunftsorientiert und vernünftig zu arbeiten, um den Verein zu erhalten.

Am Ende des Gesprächs zog Osnabrügge ein positives Fazit: „Das war ein würdiger 50. Vereinsdialog. Es war ein Austausch auf Augenhöhe. Ich habe einige Punkte mitgenommen, bei denen mir die Augen aufgehen und ich mir die Frage stelle, warum manche Dinge so sind wie sie sind. Wir werden ihre Anregungen prüfen.“

Sauer stimmte zu: „Uns hat dieser Abend einiges gebracht. Es ist nicht selbstverständlich, dass Sie den weiten Weg nach Mützenich kommen, um sich mit uns auszutauschen. Wir werden in Kontakt bleiben.“

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