Fußballjugend stellt sich breiter auf

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Gemeinsame Sache für den Jugendfußball (v. li.): Hermann-Josef Koll (2. Vorsitzender Simmerath), Sebastian Neue (Jugendleiter TuS Lammersdorf), Petra Motter (Hansa-Jugendleiterin), Diana Johnen (TuS-Jugendgeschäftsführerin), Lothar Lutterbach (Jugendleiter TV Konzen) und Franz-Josef Renner (Jugendleiter Eicherscheid). Foto: H. Schepp

Nordeifel. Immer mehr Vereine im Fußballnachwuchsbereich erkennen die Zeichen der Zeit und machen vor dem Hintergrund sinkender Kinder- und damit Mitgliederzahlen gemeinsame Sache. Seit Jahren schon kooperieren die Traditionsvereine TuRa Monschau, TuS Mützenich und FC Imgenbroich im Jugendbereich als Spielgemeinschaft.

Aktuell laufen Überlegungen, weitere Vereine aus dem Stadtgebiet Monschau in diese Kooperation hinzuzunehmen. 2012 haben sich die Jugendabteilungen der Vereine Roland Rollesbroich, Hertha Strauch, SC Komet Steckenborn, SV Rurberg, Grün-Weiß Einruhr und TSV Kesternich auf Initiative des TSV zum SV Nordeifel zusammengeschlossen, um in allen Altersklassen, teils sogar Jahrgängen Mannschaften melden zu können. Auch der FC Roetgen und der SV Rott gehen bereits in einigen Altersklassen als Spielgemeinschaft auf den Platz.

Nunmehr haben sich auch die Fußballjugendabteilungen von Germania Eicherscheid, des TV Konzen, des TuS Lammersdorf und der Hansa Simmerath zusammen gesetzt und beschlossen, ab der Saison 2015/16 noch näher zusammen zu rücken, um ihre Spielgemeinschaft weiter auszubauen.

Schon seit Jahren arbeiten Eicherscheid und Konzen praktisch durchgängig in allen Altersklassen zusammen, in der laufenden Saison spielen darüber hinaus Jugendmannschaften als Spielgemeinschaft Lammersdorf/Eicherscheid/Konzen in der Altersklasse F2- und C-Junioren sowie als SG Eicherscheid/Konzen/Simmerath bei den D-Junioren.

Dies möchten alle vier Vereine nun ab der kommenden Saison weiter ausbauen, um nach Möglichkeit alle Jahrgänge mit Mannschaften zu bestücken.

Vorgesehen ist die erweiterte Kooperation ab Sommer schon ab dem Jahrgang 2008 (F2-Jugend) und bei Bedarf bis zur A-Jugend hoch. Sollte aber ein Verein in einem Jahrgang genügend Kinder und Jugendliche haben, um noch eine eigene Mannschaft melden können, so ist dies auch möglich. Nur im Bambini-Bereich werden Lammersdorf, Simmerath und Eicherscheid/Konzen noch eigene Mannschaften bilden, wollen sich aber auch mit dem „Pampers-Liga“-Jahrgang häufiger treffen.

„Ein Vorteil der Zusammenarbeit ist, dass alle Kinder Mitglied in ihrem Stammverein bleiben“, erläutert Konzens Jugendleiter Lothar Lutterbach und sein Eicherscheider Kollege Franz-Josef Renner betont: „Und die Trainingsmöglichkeiten werden verbreitert, da die SG über drei Rasenplätze und drei Kunstrasenplätze verfügt.“ Von Vorteil sei auch, „dass die Kinder weitestgehend in Jahrgangsmannschaften spielen können und das Trainer- und Betreuerteam vergrößert wird“, so auch Lammersdorfs Jugendleiter Sebastian Neue und Hansa-Jugendleiterin Petra Motter.

Da im Namen einer Spielgemeinschaft jeweils nur drei Vereine genannt sein dürfen, werden die vier Clubs nach der Zusammenstellung der gemeinsamen Mannschaften in den einzelnen Altersklassen entscheiden, welche drei Vereinsnamen genannt werden. Alle Mitglieder der vier Jugendvorstände stellten nach der ersten Sitzung aber statt der Namensgebung die positive Ausrichtung der erweiterten Spielgemeinschaft in den Vordergrund.

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