Rott - Fußball-Landesliga: Zwei erfolgreiche Teams voller Jungspunde

Fußball-Landesliga: Zwei erfolgreiche Teams voller Jungspunde

Von: Kurt Kaiser
Letzte Aktualisierung:

Rott. Beim aktuellen Gegner FC Düren-Niederau setzt man wie beim SV Rott auf den Nachwuchs. Das Eifler Team tritt ohne Druck in der Fremde an.

Den fünften Tabellenplatz in der Landesliga sieht Jürgen Lipka nur als eine Momentaufnahme. In Euphorie will der Coach nicht verfallen, allerdings kann er mit seinem Co-Trainer Herbert Meys, Torwarttrainer Michael Kreitz und Physiotherapeut Johannes Mangartz auf das bisher Geleistete schon recht stolz sein.

Nach einem nicht gerade berauschenden Start mit zwei Niederlagen und einer 0:3-Niederlage am vierten Spieltag beim SV Breinig hatten die ersten Skeptiker die Rot-Weißen schon in die Kategorie Abstiegskandidat eingeteilt. Nach der 1:2-Niederlage gegen den SV Eilendorfer setzten die Rotter Youngster aber zu einem Höhenflug an, der so langsam beim Trainerteam und der Mannschaft Schwindelgefühle auslösen muss.

„Sicherlich haben wir einen guten Lauf, aber den hat die Mannschaft sich mit ihrer Einstellung und ihrem Teamspirit verdient“, ist der sportliche Verantwortliche nach vier Siegen in Folge mit seiner neu formierten und total verjüngten Mannschaft zufrieden.

Keine namhaften Neuen

Beim aktuellen Gegner FC Düren-Niederau setzt man nach dem Wiederaufstieg auch auf das Projekt „Jugend forscht“. Genauso wie in Rott verzichtete man beim Aufsteiger auf spektakuläre, namhafte Neuzugänge und setzt auf die eigene Jugend. Mit Erfolg, wie der aktuelle Tabellenstand zeigt. Nur in den Spielen bei den Topteams der Liga, FC Bergheim und Hertha Walheim, leisteten die jungen Dürener sich zwei Aussetzer.

In Bergheim kassierte man ein 0:5, in Walheim eine 0:4-Niederlage. Dafür gewannen die FC-Bubis aber ihre Auswärtsspiele bei Westwacht Aachen 4:2 und zuletzt das Derby bei den Sportfreunden Düren mit 2:1. Beim VfL Vichttal erreichten sie ein torloses Remis. Nur zum Saisonauftakt mussten sie sich auf eigenem Platz mit einem Unentschieden gegen Germania Lich Steinstraß begnügen.

Gegen Germania Teveren (4:2), Arminia Eilendorf (4:0) und gegen Germania Burgwart (4:3) landete man Siege. Für die Jungs von der Burgau spricht, dass sie in den letzten drei Heimspielen immer vier Tore erzielten, diese Abschlussquote sollte Warnung genug für die Rotter Defensive sein.

Jürgen Lipka schätzt den Gegner, weil er laufstark und taktisch gut geschult ist und weiß, dass eine ganz unangenehme Aufgabe auf seine Jungspunde wartet. „Sicherlich können wir nach der guten Serie das Spiel entspannter angehen, aber es wird auch sehr schwer da etwas zu holen.“

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