Fußball-Landesliga: Der SV Rott will gleich nachlegen

Von: Kurt Kaiser
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Lukas Krass (li.) war beim deutlichen Auftaktsieg der Rotter gegen Walheim auch für Trainer Lipka der beste Mann auf dem Platz. Er organisierte die Abwehr, setzte Impulse nach vorne und traf zum 4:0. Foto: T. Rubel

Rott. „Sicher war das ein toller Auftakt. Aber auch wenn in dem Derby gegen die Walheimer genügend Brisanz steckte, war es nur eines von 30 Spielen, in dem es um drei Punkte ging”, war der Rotter Trainer Jürgen Lipka mit dem Einstand des Neulings in der Landesliga zufrieden. Jedoch wollte er den bravourösen 4:0-Erfolg auch nicht überbewerten.

Für seine Mannschaft sprach, dass man den Favoriten von der ersten Minuten an attackierte und ihn permanent unter Druck setzte. Durch den unermüdlichen Einsatzwillen und die sagenhafte Leidenschaft der gesamten Gruppe verschaffte man sich ein Erfolgserlebnis, das vorher kaum einer auf der Rechnung hatte.

Lukas Kraß überragend

Jürgen Lipka wollte zwar keinen Spieler besonders herausstellen, jedoch sah auch er, dass Neuzugang Sven Schalge für noch mehr Gefahr bei den Standartsituationen sorgt. Erfreulich war für den Coach auch, dass der neue Keeper Marc Hilgers mit seinen 19 Jahren die Ruhe behielt und zu Null spielte.

Überragender Akteur am Tiergarten war aber am vergangenen Samstag Lukas Kraß. Er organisierte die Rotter Abwehr, eröffnete gekonnt das Spiel der Rot-Weißen und krönte seine Topleistung noch mit dem Treffer zum 4:0-Endstand. „Er hat ganz hervorragend gespielt”, war auch der Rotter Coach damit einverstanden, dass der Rotter Abwehrspieler diesmal das Prädikat „Spieler des Tages” einheimste.

Wenau zeigte Moral

Den aktuellen Gegner Jugendsport Wenau konnte der Rotter Coach bei der 2:3 Auftaktniederlage in Breinig beobachten. Nach einem frühen 0:3-Rückstand, zeigte der Tabellenfünfte der vergangenen Saison Moral und fand wieder ins Spiel zurück. „Das ist eine Mannschaft mit einer spielerisch hohen Qualität, die ein paar sehr gute Spieler in der Offensive zur Verfügung hat”.

Auch wenn beide Teams unterschiedlich in die Saison starteten, sieht Jürgen Lipka keine Veranlassung, den aktuellen Gegner zu unterschätzen. „Es wäre ganz toll, wenn wir einen Dreier nachlegen könnten, dann hätten wir direkt schon etwas Luft nach unten. Dazu bedarf es aber einer ähnlich guten und engagierten Leistung wie gegen Walheim”.
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