Nordeifel - Fußball: Der TuS reist zum Spitzenspiel in die Voreifel

Fußball: Der TuS reist zum Spitzenspiel in die Voreifel

Von: kk
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Nordeifel. Am Donnerstag steht der letzte planmäßige Wochenspieltag auf dem Spielplan der Aachener Kreisliga A. Am 19. Spieltag werden die Rückspiele des zweiten Spieltages ausgetragen, der erst am 19. September über die Bühne ging.

Ganz frisch sind vor allen Dingen bei Germania Eicherscheid noch die schmerzlichen Erfahrungen, die man bei der 0:1-Niederlage gegen den neuen Alsdorfer Fusionsverein Union Mariadorf-Hoengen machte. Nach der vermeidbaren Niederlage schien die Germania mit drei Siegen in Folge und 14:1 Toren aber endlich den Erfolgspfad gefunden zu haben. Am vergangenen Spieltag gab es durch die 0:2-Niederlage gegen Rhenania Würselen wieder einen Rückschlag auf dem Weg in höhere Tabellenregionen. Im Rückspiel gegen die neue Union kann für die Blau Weißen nur ein Sieg zählen, um den Anschluss nach ganz oben nicht schon frühzeitig zu verlieren.

Mit dem 3:1-Erfolg am vergangenen Spieltag beim JSV Baesweiler beendete der FC Roetgen am vergangenen Spieltag seine Reisezeit. Bedingt durch die Arbeiten an der Gemeindesporthalle, wodurch der Sportplatz gesperrt war, aber auch aufgrund des Spielplans standen für den FC sechs Auswärtsspiele in Folge auf dem Plan. Aus den Auswärtstouren brachten die Roetgener fünfzehn Punkte mit nach Hause und damit war ihr Trainer Ralf Said mehr als zufrieden. Auf die Schwarz-Roten wartet an den nächsten zwei Spieltagen ein Kontrastprogramm.

Am Donnerstagabend stellt sich der bisher noch sieglose Tabellenletzte FC Stolberg an der Hauptstraße vor, am Sonntag erwartet man an gleicher Stelle den ungeschlagenen Ligaprimus Eintracht Verlautenheide. Da die Roetgener im Hinspiel keine Probleme mit dem Abstiegskandidat aus der Kupferstadt hatten, sollten sie auch Donnerstagabend das Rückspiel problemlos gewinnen.

Durchschnittsalter: 21 Jahre

Enttäuscht ist man beim TV Konzen über den zehnten Platz nach zehn Spieltagen nicht, auch wenn man weiß, dass eine bessere Platzierung möglich war. Der jungen Mannschaft des TV, die so gerade mal auf ein Durchschnittsalter von 21 Jahren kommt, fehlt noch die Konstanz, um einen Sieg über die Zeit zu retten. Sieben Unentschieden aus zehn Spielen sind ein deutliches Indiz dafür. Trainer Georg Bauer erwartet, dass seine junge Mannschaften noch einige negative Erfahrungen machen wird, aber er sieht sie auf einem guten Weg.

Im Hinspiel gegen Rhenania Würselen konnten die Konzener einen Rückstand in einen Sieg gegen ihren Lieblingsgegner drehen. Eine Niederlage gab es für die Schwarz-Gelben aus der Nordeifel noch nie gegen die Schwarz-Gelben vom Lindenplatz. Ob es auch im Rückspiel zum Sieg reicht ist fraglich, die achte Punkteteilung für den TV erscheint nicht ausgeschlossen.

Bis zum vergangenen Spieltag stellten der TuS Mützenich und Union Mariadorf-Hoengen die schwächsten Offensivreihen der Liga. Torarmut war auch vor dem Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften erwartet worden, aber zur Überraschung aller erzielten die beide Angriffsreihen je drei Treffer. Nach dem offensiven Übermut bei der Union wird TuS-Trainer Wolfgang Zimmer seiner Mannschaft bei Ligaprimus Verlautenheide totale Defensive verordnen. Eine Niederlage für den TuS beim Klassenbesten wäre normal. Ein Unentschieden eine Sensation. Ein Sieg der Vennkicker wäre schon ein kleines Wunder. Darauf hofft man nicht nur in Mützenich, sondern auch in Roetgen und Eicherscheid.

Kreisliga A Düren

In der Dürener A-Liga bestätigte der TuS Schmidt seiner hervorragende Verfassung durch einen 3:1-Erfolg gegen Aufsteiger TuS Langerwehe, damit blieben die Nordeifeler im siebten Spiel siegreich und führen mit einer weißen Weste die Liga an. „Gegen einen starken Aufsteiger haben wir verdient gewonnen, in einem Spiel, in dem auch die kämpferischen Elemente gefragt waren“, resümierte Trainer Bernd Born

Da der aktuell ärgste Widersacher des TuS, die SG Voreifel, am Sonntag gegen den Bezirksligisten SV Brachelen noch in der FVM-Pokalrunde beschäftigt ist, wurde das Gipfeltreffen der Liga auf Donnerstagabend vorgezogen. Die Voreifeler, bei denen der frühere Schmidter Trainer Bernhard Schmitz arbeitet, starteten mit zwei Niederlagen in die Saison, unterstrichen dann aber mit sechs Siegen in Folge ihre Ambitionen, ganz oben mit zuspielen. Für Bernd Born ist die gute Platzierung keine Überraschung, denn er hatte die Spielgemeinschaft von Beginn an auf der Meisterschaftsrechnung. Da der TuS sich aber in der besseren Ausgangsposition befindet, wäre ihr Coach schon mit einer Punkteteilung zufrieden.

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