Für jeden offen: Neue Schutzhütte im Dickenbruch

Von: Günther Sander
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Vorsitzender Rainer Hülsheger (vorne links) und Bürgermeister Jorma Klauss sowie die Gäste der kleinen Feier, in deren Rahmen die Rotter Schutzhütte nun der Gemeinde Roetgen übergeben wurde. Foto: Günther Sander

Rott. Begibt man sich vom Ortskern Rott aus über die Lammersdorfer Straße in Richtung Hahner Straße, wird man sie wohl kaum übersehen: die neue schmucke Schutzhütte am Parkplatz „Im Dickenbruch.“

Der Heimat- und Eifelverein Rott hat wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Spaziergängern, Wanderern und Touristen wird eine komfortable Möglichkeit geboten, darin eine Pause einzulegen. Vor längerer Zeit bereits konnte die Einweihung der Hütte gebührend gefeiert werden, am Sonntag nun fand im Kreise zahlreicher Eifel- und Heimatfreunde die offizielle Übergabe des Schmuckstücks an die Gemeinde Roetgen statt.

Vorsitzender Rainer Hülsheger hieß Bürgermeister Jorma Klauss herzlich willkommen. „Wir möchten Ihnen heute diese wunderschöne Hütte übergeben“, so Hülsheger stolz. Dazu sei passend eigens ein Schild angefertigt worden, mit dem darauf hingewiesen werde, die Hütte stets in sauberem Zustand zu verlassen. Im Klartext: „Nehmen Sie Ihren Abfall bitte mit.“ Die Gemeinde könne nicht überall Abfalleimer aufstellen. „Ich bin nun gespannt, ob das funktionieren wird“, hofft der Vorsitzende zuversichtlich.

„Diese Hütte hat etwas, was Rott auszeichnet“, würdigte Bürgermeister Klauss das Engagement des Heimat- und Eifelvereins. „Sie haben diese Maßnahme, die mit der Gemeinde abgestimmt worden war, selbst in die Hände genommen und erfolgreich vollendet“, wusste Klauss zu schätzen. Es sei eine Initiative, das Ortsbild zu verschönern und gleichzeitig die Gemeinschaft zu entlasten. Die derzeitige finanzielle Lage der Gemeinde hätte die Errichtung der Hütte nicht stemmen können. Ein Grund genug, diesen freudigen Anlass der Einweihung und Übergabe gleich zweimal zu feiern.

„Ich bin schon häufig gefragt worden, ob in der Hütte Kindergeburtstage abgehalten werden können“, so Hülsheger. Er sieht diesbezüglich keine Probleme, sie gehöre ja der Gemeinde; aber Grundbedingung sei in jedem Fall, dass nach dem Verlassen kein Unrat liegenbleibt. Rainer Hülsheger umriss knapp die Entstehungsgeschichte.

Die Grillhütte am Dickenbruch war baufällig, nicht mehr zu reparieren. Eine Schutzhütte an dieser Stelle sei sinnvoll, da am Wanderparkplatz die lokalen Wanderwege A2 und A3 ihren Start- und Zielpunkt haben, ebenso Wanderungen in Richtung Wälder an der Hahner Straße. Die Gemeinde Roetgen habe sich mit dem Gedanken befasst, den Platz gestalterisch aufzuwerten, so durch die Reparatur der vorhandenen Bänke auf der Brüstungsmauer entlang des hinter der Hütte verlaufenden Wasserlaufs. Zudem werde die Schutzhütte unter anderem vom Kindergarten Rott regelmäßig als Attraktionspunkt bei einer Kurzwanderung ins Lensbachtal genutzt.

Bei einer Ortsbesichtigung sei dann beschlossen worden, dass die Gemeinde Roetgen die alte Schutzhütte abreißt, der Verein die Entsorgung übernimmt. Die neue schmucke Hütte verfügt nunmehr über eine Grundfläche von viermal fünf Metern. An der Giebelseite befindet sich der Eingang mit zwei beidseitigen Fensteröffnungen. Das Dach wurde so heruntergezogen, dass die Holzwände weitgehend gegen Schlagregen geschützt werden. Die restlichen Seiten sind geschlossen, um Zugwinde zu vermeiden. Vielleicht sollen noch verschließbare Fensterläden eingebaut werden, damit eine Luftzirkulation gegeben ist.

Die Besucher der kleinen Feier schwärmten von dieser prachtvollen, stabilen Schutzhütte. Mit Kaffee und Kuchen wurde im internen Kreis noch ein wenig gefeiert und geplaudert.

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