Für höhere Aufgaben im Hause qualifiziert

Von: P. St.
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Mit der Simmerather Mentalität gut vertraut: In der Leitung der Sparkassengeschäftsstelle Simmerath gibt es einen Wechsel. Nach elfjähriger Tätigkeit wechselt Georg Schmidt (li.) jetzt als Personalratsvorsitzender in die Zentrale nach Aachen. Nachfolger in Simmerath wird Daniel Wergen. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. In der größten Sparkassengeschäftsstelle der Nordeifel, der Sparkasse Simmerath, gibt es einen personellen Wechsel. Daniel Wergen übernahm jetzt die Leitung des Hauses in Simmerath. Der in Kesternich geborene 33-Jährige ist diplomierter Sparkassenbetriebswirt.

In seiner mehr als 14-jährigen Tätigkeit bei der Sparkasse hat Wergen bereits vielfältige Erfahrungen in verschiedenen Geschäftsstellen gesammelt. Zuletzt war er in der Aachener Zentrale der Sparkasse eingesetzt und qualifizierte sich durch einen Studiengang an der Sparkassen-Akademie in Bonn beruflich weiter für höhere Aufgaben.

Er freue sich nun auf die neue Herausforderung in Simmerath und die Zusammenarbeit mit seinem neuen Team, sagte der neue Geschäftsstellenleiter bei einer kleinen Übergabefeier. Wergen lebt in Roetgen und bezeichnete es als „gutes Gefühl“, in der Heimat arbeiten zu dürfen. Laufen und Wandern in der Region zählt er zu seinen Hobbys.

Daniel Wergen löst in Simmerath Georg Schmidt ab, der die Geschäftsstelle über elf Jahre leitete. Georg Schmidt (51), der bereits seit 26 Jahren im Personalrat der Sparkasse mitwirkt, wurde im vergangenen Jahr zu dessen Vorsitzenden gewählt. Für seine neue berufliche Aufgabe im Personalrat wechselt Schmidt als freigestellter Mitarbeiter nach Aachen.

Georg Schmidt, der aus Alsdorf stammt, aber seit 23 Jahren in Eicherscheid lebt, vertritt künftig die Interessen von rund 2000 Sparkassen-Mitarbeitern. „Das ist eine spannende und verantwortungsvolle Aufgabe“, beschreibt er das neue Betätigungsfeld.

Wichtiger „Teilmarkt Simmerath“

Andreas Kreitz, Gebietsdirektor der Sparkasse Aachen in Monschau, stellte anlässlich des Personalwechsels die Bedeutung des „Teilmarktes Simmerath“ in den Vordergrund, der eine „sehr dynamische Entwicklung“ genommen habe. Dieser Entwicklung habe man mit dem Neubau der Geschäftsstelle vor zwei Jahren ja auch Rechnung getragen.

Simmerath sei inzwischen „der Gewerbestandort in der Nordeifel“, betonte Hubert Herpers, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Aachen. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge sehe man den Personalwechsel, habe Georg Schmidt doch eine Vielzahl von Geschäftsverbindungen aufgebaut. Daniel Wergen als Nachfolger in Simmerath bringe mit seiner Verbundenheit zur Region eine wesentliche Voraussetzung für die Bewältigung der neuen Aufgabe mit.

Den direkten Kontakt mit dem Kunden vor Ort zu pflegen, bezeichnete Herpers, der Ende des Jahres in den Ruhestand geht, als „die Strategie für die Zukunft“. Ziel der Sparkasse sei es, in der Fläche präsent zu bleiben. „Wenn wir nicht mehr vor Ort sind, dann sägen wir uns den Ast ab, auf dem wir sitzen.“ Die weitere Entwicklung werde aber auch von äußeren Faktoren mitbestimmt: „Letztlich entscheiden die Kunden darüber, ob eine Geschäftsstelle erhalten bleibt.“

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