Roetgen - Für die Herren des TV Roetgen ist es fünf vor zwölf

Für die Herren des TV Roetgen ist es fünf vor zwölf

Von: kk
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Die Abwehrarbeit des TV Roetgen funktionierte in den letzten Wochen nicht, anders sind die zahlreichen Gegentore, die die Roetgener zuletzt hinnehmen mussten, kaum erklärbar. Foto: Kurt Kaiser

Roetgen. Der Tabellenführer der Frauenhandball-Oberliga, Westwacht Weiden, gab am vergangenen Spieltag im Derby gegen Schwarz-Rot Aachen zwar den ersten Saisonzähler ab, jedoch führt die Mannschaft aus dem Würselener Stadtteil mit vier Punkten Vorsprung weiterhin die Tabelle an.

Direkter Verfolger der Weidenerinnen sind die Damen des TV Roetgen, die sich aber kaum noch Gedanken über einen möglichen Aufstieg machen.

An keinem Spieltag konnte Roetgens Trainer, Eric Ortmann, seine Wunschformation aufbieten. Daran wird sich auch an den kommenden Spieltagen nur wenig ändern, denn ob die Langzeitverletzten Anna Leblanc und Kristina Plum in dieser Saison überhaupt noch einmal eingesetzt werden können, ist äußerst fraglich.

Nach den beiden Niederlage in Folge bei der Zweitvertretung des TSV Bonn und gegen Westwacht Weiden fanden die Roetgenerinnen mit dem Sieg gegen den Tabellenletzten TV Strombach II zuletzt aber wieder in die Erfolgsspur zurück.

Zur für die Roetgenerinnen ungewohnten Anwurfzeit am Sonntag um 16 Uhr stellt sich in der Halle an der Rosentalstraße die Mannschaft des MTV Köln vor, die sich aktuell ohne Abstiegssorgen im unteren Drittel der Tabelle aufhält. Trotz der ungewohnten Anwurfzeit gehen die Roetgenerinnen als Favorit in die Begegnung, denn schon im Hinspiel konnten sie in der Domstadt einen 26:22-Sieg verbuchen.

18:45-Packung abgeholt

Nach der Punkteteilung im Hinspiel war die 1. Herrenmannschaft des TV Roetgen am vergangenen Spieltag ziemlich optimistisch ins Derby bei Borussia Brand gegangen. Nach dem Abpfiff waren die Rot-Gelben aber um eine traurige Erfahrung reicher, denn eine 18:45-Niederlage hatten sie vorher nicht auf der Rechnung. „Das war das weitaus schlechteste Spiel in dieser Saison.

Auf allen Positionen hatten wir katastrophale Ausfälle, bei uns hat absolut nichts gestimmt“, fand TV Roetgens Co-Trainer, Timo Goblet, klare Worte für die indiskutable Vorstellung, die auch noch gravierende Folgen hatte, denn nach dem vergangenen Spieltag sind die Roetgener mittlerweile drei Punkte vom rettenden Ufer in der Kreisliga Aachen/Düren entfernt.

Mit der SG Eschweiler stellt sich am kommenden Sonntag (Anwurf 18 Uhr) in der Halle an der Roetgener Rosentalstraße eine Mannschaft vor, die am vergangenen Spieltag gegen Tabellenführer SG GFC Düren 99 ähnlich verprügelt wurde wie der TVR. Gegen den Ligaprimus kassierten die Indestädter eine 27:47-Niederlage.

Da die ESG sich zuletzt sechs Niederlagen in Folge leistete, dürfte sie ähnlich verunsichert ins Derby gehen wie die Roetgener, allerdings belegt der Gegner des TV mit elf Punkten einen noch beruhigenden Platz im Tabellenmittelfeld.

Nur ein Sieg zählt

Bei den Rot-Gelben weiß jeder, dass es nun höchste Zeit zum Punkten ist und man die Begegnung gegen die Indestädter unbedingt gewinnen muss, um dem Ziel Klassenerhalt wieder etwas näher zu kommen.

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