„Für die Familie kann man nichts“: Rabenschwarze Komödie in drei Akten

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Monschau. Traditionell feiert die Erwachsenengruppe vom Theaterverein aus Mützenich am zweiten Weihnachtstag die Premiere ihres neuen Stücks. Auch in diesem Jahr wird das so sein: „Für die Familie kann man nichts“ heißt die rabenschwarze Komödie in drei Akten von Hans Schimmel, die rund um den Jahreswechsel insgesamt vier Mal in der Aula des Monschauer Sankt-Michael-Gymnasiums, Auf der Haag, aufgeführt wird.

Seit Ende September probt das Ensemble fleißig für das neue Stück. Wie schon in den letzten Jahren möchte man die Zuschauer nach den Weihnachts- und Neujahrsfeierlichkeiten zum Lachen bringen und gemeinsam kurzweilige und vergnügliche Stunden bei den Aufführungen miteinander erleben.

Zum Inhalt der diesjährigen Komödie: Friedhelm Beierle (Roland Kaspar) ist das weiße Schaf der Familie und hat endlich seine Traumfrau gefunden. Die einzige Schwierigkeit besteht darin, dass sie seine Familie bisher noch nicht kennengelernt hat, die man im Großen und Ganzen nur mit dem Wort „ungewöhnlich“ beschreiben kann. Da wären zum einen seine Brüder Willi und Hubbi (Michael Sommer, und Ralf Steffens), die ständig für Chaos sorgen. Willi ist ein begnadeter Computerhacker, der zwischendurch auch mal für Wirbel sorgt, weil er vom Computer der Bundesregierung aus Rücktrittserklärungen verschickt.

Hubbi dagegen ist ein nicht sehr begnadeter Erfinder mit einem Sprachfehler, der sich oftmals fatal auswirkt. Auch seine Schwester Hermine (Annemie Stollenwerk) trägt nicht gerade dazu bei, das Bild der heilen Familie aufrechtzuerhalten. Seit ihrem Indienurlaub „stinkt“ sie dem Rest ihrer Familie ganz gewaltig. Sie scheut seither das Waschwasser, sowohl für ihre Kleidung als auch für sich selbst, wie der Teufel das Weihwasser. Außerdem tut sie nichts, ohne vorher die Karten, die Sterne, den Kaffeesatz oder sonst etwas zu befragen. Komplettiert wird die Familie noch durch Gertrud Beierle (Lydia Grau), deren größte Leidenschaft das Essen ist.

Das Ganze eskaliert, als Willi einen Job als Leichenwagenfahrer annimmt und sein Fahrzeug durch eine Panne liegenbleibt. Da sich die Werkstatt weigert das Fahrzeug mit „Inhalt“ zu reparieren, wird die Leiche kurzentschlossen in der gemeinsamen Wohnung zwischengelagert. Da dies sein Bruder Friedhelm auf keinen Fall erfahren darf, wird die Leiche einfach zum „Leben“ erweckt... In weiteren Rollen sind Sonja Funken, Mona Jansen, Hermine Schmitz, Ronja Läufer, Wolfgang Schmitz, Petra Jollet und Manfred Strang zu sehen. Zum Team hinter den Kulissen gehören Michael Funken, Frederike Dörr (Souffleuse), Brigitte Palm (Regie), Hagen Kaspar (Technik), Andrea Lenzen (Maske) sowie Wolfgang Schmitz und Team (Bühnenbau).

Vorverkauf hat begonnen

Aufgeführt wird das Stück am Freitag, 26. Dezember, 19.30 Uhr, Samstag, 27. Dezember 19.30 Uhr, Sonntag, 4. Januar, 15 Uhr und am Samstag, 10. Januar, 19.30 Uhr im St. Michael Gymnasium Monschau. Der Eintritt beträgt sechs Euro. Karten im Vorverkauf gibt es bei Edith Schmitz, Schiffenborn 51, Mützenich, Telefon 02472/1782 oder im Konsum Mützenich, Am Nassenhof 2.

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