Nordeifel - Für den TuS zählt nur der Dreier

Für den TuS zählt nur der Dreier

Von: kk
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Germania Eicherscheid gewann zwar hoch verdient gegen den FC Inden/Altdorf, aber dieses Kopfballduell gewann ein FC-Spieler und schon waren drei Blau-Weiße ausgetrickst. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Direkt nach Spielende herrschte nach dem vergangenen Spieltag eitel Freude beim TuS Schmidt, denn nach dem 1:0-Erfolg gegen Schwarz-Weiß Stotzheim glaubte man bei den Schwarz-Gelben, dass man die rote Laterne der Bezirksliga, Staffel 3, an den VfR Bachem übergeben hatte.

Als dann aber an der Eichheckstraße die Meldung eintraf, dass der Mitkonkurrent das Frechener Stadtderby gegen die Viktoria sensationell deutlich mit 5:2 gewonnen hatte, machte sich Enttäuschung beim TuS breit.

Trainer Daniel Schippers gab zwar zu, dass der eigene Sieg etwas glücklich war und das man sich bei Torwart Max Hentschel, der gelernter Feldspieler ist und nur im Tor stand, weil Rene Winkel kurzfristig ausfiel, bedanken musste. „Der hat super gehalten und uns den Sieg gerettet“. In puncto Einsatz- und Laufbereitschaft bescheinigte der Trainer seiner Mannschaft eine beeindruckende Leistung. Leider handelte sich Ingo Müllejans kurz vor Spielende noch eine Matchstrafe ein, die eine Spielsperre für den anstehenden Spieltag, an dem es gegen GKSC Hürth geht, zur Folge hat.

Der aktuelle Gegner aus dem Rhein Erft-Kreis hat nach 20 Spieltagen in der Liga seinen Platz im unteren Tabellendrittel gefunden, hat sich aber mit bisher 23 Zählern aller Abstiegssorgen entledigt. „Das ist ein Gegner, für den die Saison gelaufen ist. Wenn wir in der Liga bleiben wollen, dann müssen wir auch gegen Hürth gewinnen“, fordert Daniel Schippers den nächsten Dreier auf dem Weg zum Klassenerhalt.

In der Bezirksliga, Staffel 4, musste Germania Eicherscheid am vergangenen Spieltag zwar auf einige Stammkräfte verzichten, jedoch landete die Mannschaft einen souveränen 3:0-Erfolg gegen den FC Inden/Altdorf. Germania-Trainer Bernhard Schmitz wusste nach dem Spiel, dass seine Mannschaft besser spielen kann, jedoch bot sie kämpferisch eine gute Leistung. Sechs Spieltage vor Saisonende können die Blau-Weißen noch mit einem Auge nach ganz oben schielen, wobei das Restprogramm es in sich hat.

Auf dem Auswärtsplan stehen noch die Spiele beim Tabellenvierten Germania Kückhoven, bei Inde Hahn (Zweiter) und Concordia Oidtweiler (Dritter). An der Bachstraße stellt sich neben Tabellenführer Mariadorf noch Eintracht Verlautenheide und Schlusslicht Schwarz Weiß Schwanenberg vor. Von den Spielpaarungen her ist noch einiges für die Blau-Weißen möglich, allerdings hält Bernhard Schmitz sich mit Prognosen zurück: „Im Fußball ist vieles möglich, aktuell sieht es so aus, dass wir um Platz vier oder fünf spielen“.

Am Sonntag steht für die Eicherscheider die weiteste Ausreise zur Namenscousine nach Kückhoven auf dem Programm. Die Gruppe aus dem Erkelenzer Stadtteil spielte eine überzeugende Hinrunde und ging als Tabellenführer in die Winterpause. Mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen startete die Mannschaft aber nicht gut in den zweiten Saisonabschnitt und rutschte auf den vierten Tabellenplatz ab. Zuletzt kassierte man deutliche Niederlagen gegen Hahn (0:3) und Mariadorf (0:4). Bernhard Schmitz kennt den Gegner zwar nicht, hat sich aber informiert. Sollte Eicherscheid sich für die 1:2-Hinspielniederlage revanchieren, könnte man an Kückhovorbeiziehen und dann vielleicht von Rang vier aus doch noch mal nach oben gucken.

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