Frühsommerwetter verleitet zum Rasen

Von: ots
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Nordeifel. Insgesamt 98 Verkehrsteilnehmer musste die Polizei am vergangenen Samstag bei herrlichem Frühsommerwetter und Temperaturen um 25 Grad auf den Straßen in der Rureifel wegen gravierender Verkehrsverstöße anhalten und kontrollieren.

Fünf Pkw-Fahrer und zehn Kradfahrer müssen nun mit einem Fahrverbot rechnen.

Alleine 18 Ordnungswidrigkeiten stellte der mit im Einsatz befindliche Fahrer des Videomotorrades der Dürener Polizei fest. Dabei protokollierte er sieben Verstöße wegen gefährlichen Überholens in Kurven und vor Kuppen sowie elfmal überhöhte Geschwindigkeiten.

Alle Betroffenen werden in Kürze den Führerschein für ein bis drei Monate abzugeben und entsprechend hohe Bußgelder zu zahlen haben. Darunter befindet sich auch ein 43 Jahre alter Motorradfahrer aus Bornheim, der mit seiner minderjährigen Tochter als Sozia auf dem Bike von der Abtei Mariawald in Richtung Gemünd fuhr und dabei viel zu schnell war als auch gegen das Überholverbot verstieß.

Außerdem beendete der Polizist den „Familienausflug” eines Trios aus Lommel in Belgien. Während der 53 Jahre alte Vater und sein 30-jähriger Sohn jeweils mit einem Krad von der Abtei Mariawald über die L 249 in Richtung Heimbach unterwegs waren und sich dabei weder an das dort durch Verkehrszeichen angeordnete Überholverbot und die Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h hielten, kam die 28 Jahre alte Frau des 30-Jährigen als Dritte im Bunde zunächst mit der gefahrenen Geschwindigkeit ihrer beiden Begleiter nicht mit.

Als sie dann aber mit ihrem Krad wieder zu den beiden Vorausfahrenden aufschließen konnte, wurde sie mit einem Tempo von 126 km/h gemessen und avancierte damit zum unrühmlichen Höhepunkt des Tages. Alle drei Zweiradfahrer mussten als Sicherheitsleistung für das zu erwartende Bußgeldverfahren jeweils einen Betrag von mehr als 500 Euro an Ort und Stelle hinterlassen.

Die Polizei ahndete alle festgestellten Verstöße gegen die Nichteinhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen und gegen das Überholverbot mit der Verhängung von insgesamt 53 Verwarnungsgeldern und 45 einzuleitenden Bußgeldverfahren.
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