Frühjahrsmarkt: Kanalbau bremst den Autoscooter aus

Von: P. St.
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Auch wenn die Autoscooter beim Frühjahrsmarkt 2010 nicht fahren, dürften das dem Besucherandrang keinen Abbruch tun. Foto: P. Stollenwerk

Simmerath. Zum Simmerather Frühjahrsmarkt gehören Autoscooter und Raupenbahn wie auch Backfisch und Socken. Während die drei letztgenannten Angebote mit Sicherheit am Sonntag und Montag in den Marktgassen zu finden sein werden, muss die Jugend auf das mit Abstand beliebteste Fahrgeschäft und den ebenso beliebtesten Treffpunkt, den Autoscooter, in diesem Jahr verzichten.

Das Fahrgeschäft der Aachener Firma Loosen wurde an der Kanalbaustelle in Simmerath In den Bremen regelrecht ausgebremst; der lange Tieflader kann in diesem Jahr den Platz vor dem Musikpavillon nicht erreichen, da die entsprechende Zufahrtsmöglichkeit fehlt. So dürfte sich das Interesse der jungen Marktbesucher auf die „Musikdisco” konzentrieren; so nennt sich das Raupenbahn-ähnliche Gefährt ohne Verdeck.

Ansonsten sind die Veränderungen beim Simmerather Frühjahrsmarkt 2010 eher zu vernachlässigen.

Zwar konnte Marktmeister Manfred Prinz mit rund 25 neuen Händlern Verträge für die beiden Märkte im Frühjahr und Herbst abschließen, aber deren Produkte ersetzen lediglich bislang vorhandene Angebote. „Es gibt in jedem Jahr einen gewissen Wechsel”, erläutert Manfred Prinz. Einige Geschäftsleute geben auf, andere gehen in den Ruhestand.

Insgesamt hat die Gemeinde Simmerath als Veranstalter 330 Verträge mit Händlern, Fahrgeschäften und Imbissbetrieben abgeschlossen. Die Ausdehnung des Simmerather Marktes im Dreieck zwischen Hauptstraße, Rathaus und in den Bremen bleibt unverändert.

Auf das Glück der letzten Minute dürften an beiden Markttagen wieder ein Reihe von Marktbeschickern hoffen, die trotz ausgebuchter Veranstaltung am frühen Sonntag- bzw. Montagmorgen den Weg nach Simmerath antreten werden. Manchmal sind es bis zu 50 Händler, die aufgrund von Absagen oder Krankheit der Konkurrenz noch auf einen freien Standplatz hoffen. Marktmeister Manfred Prinz kann in der Regel etwa 20 Händlern noch spontan ein Plätzchen anbieten.

Allein schon diese Zahl zeigt, dass der Simmerather Markt trotz vieler wiederkehrender Elemente immer noch eine gefragte und beliebte Veranstaltung ist.
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