Friedrich-Ebert-Halle fest in Eifeler Hand

Von: Carmen Krämer
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Mit seinen vier Formationen und zahlreichen Fans reiste der Tanzclub DaSh! aus Imgenbroich am Samstag nach Ludwigshafen zur Deutschen Meisterschaft im Videoclipdancing. Foto: Carmen Krämer

Imgenbroich. Die Ausrufe einiger männlicher Fans wie „Boah, sind die wahnsinnig!” und „Aah, ich bin nervöser als die da auf der Bühne!”, beschreiben die Stimmung, die am Samstag im größten Fanblock in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen herrschte, sehr treffend.

Insgesamt 170 Eifeler - Familien, Freunde und Mitglieder des Tanzclubs DaSh! - besetzten den ganzen Tag einen großen Block in der Halle und zeigten lauthals ihren besonderen Zusammenhalt und die Freude am Tanzsport.

Mit vier Formationen und 60 Tänzerinnen und Tänzern hatte der Verein den weiten Weg auf sich genommen, um auf der Deutschen Meisterschaft im Videoclipdancing zu präsentieren, was die Kinder und Jugendlichen in monatelanger harter Arbeit alles erarbeitet haben. Nervöses Getümmel, angespannte Gesichter und jede Menge schwarze T-Shirts, bedruckt mit einem Ausrufezeichen, bestimmten schon früh das Bild in der Friedrich-Ebert-Halle Das DaSh!-Logo war einfach nicht zu übersehen.

Nervosität unbegründet

Mit den Jüngsten, die erst seit einem Jahr von Jenny Hardt trainiert werden und in der Formation „Spectacular” tanzen, ging es los. Alle Nervosität bei Eltern und Fans war unbegründet, denn die Kleinen zwischen neun und elf Jahren tanzten sich wie die Profis direkt in die Endrunde und erreichten nach ihrem zweiten Auftritt einen sehr guten siebten Platz von 21 in ihrer Altersgruppe. „Der Zusammenhalt bei uns ist bemerkenswert, wir sind eigentlich kein Verein mehr, sondern viele Freunde”, betont DaSh!-Vorsitzender Reiner May.

Schließlich mussten aufgrund ihres Alters in der Gruppe Juniors 1 gleich zwei Formationen der Tanzschule gegeneinander antreten. Eindrucksvoll war zu sehen, dass die fairen Jugendlichen der „City Jumper” mit Trainerin Janine Mertens und „Crazy Stuff”, trainiert von Lisa Thomas, sich gegenseitig anfeuerten und das schon traditionelle Gruppenkuscheln nach den Auftritten trotz der „Konkurrenz” nicht zu kurz kam.

„Am Anfang ist man immer nervös, aber wenn man auf der Bühne steht, hört man die Fans jubeln und dann kann man das”, erklärt Joshi Lambertz von den „City Jumper” und meint damit auch die Unterstützung des eigenen Vereins. Beide Formationen gaben alles, tanzten sich vor 4000 Zuschauern auf den 7. Platz (Crazy Stuff) und den 10. Platz (City Jumper) und qualifizierten sich damit für den Bundesligapokal im nächsten Jahr.

Die Westdeutschen Meister 2009, „Special Edition”, die von Lisa Thomas und dem Vize-Weltmeister im HipHop-Duo, Daniel Decavele, trainiert werden, traten mit ihrer komplett neuen Choreographie gegen eine starke Konkurrenz an. „ Aber auch hier gab es keinen Grund zur Nervosität, denn sie meisterten ihre Auftritte wie Profis und wurden wie die anderen auch von ihrem „Block” kräftig unterstützt. Trotz der starken Konkurrenz und einem langen und anstrengenden Tag schafften es die Eifeler Mädchen auf den siebten Platz und qualifizierten sich damit ebenfalls für das Turnier in Siegen. Stolz auf die Leistung ihrer Formationen bedankte sich der Vorstand mit den Worten: „Ihr werdet noch oft zu hören bekommen, dass wir sehr stolz auf euch sind!”
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