Roetgen - Friedenslicht leuchtet in Roetgen

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Friedenslicht leuchtet in Roetgen

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Das Friedenslicht leuchtet in Roetgen und soll daran erinnern, dass Frieden schaffen eine ständige Herausforderung ist.

Roetgen. Am dritten Adventssonntag wurde das Friedenslicht aus Betlehem auch nach Roetgen geholt.

Drei Pfadfinderinnen der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg, Stamm Roetgen, nahmen das Licht im Aussendegottesdienst in Wien entgegen. Seit 1999 ist es zur Tradition geworden, das Friedenslicht ins Roetgener Rathaus zu bringen. Dort empfing Bürgermeister Manfred Eis zum letzten Mal in seiner Amtszeit die Kinder mit dem Friedenslicht.

Rechtzeitig vor der letzten Ratssitzung, so betonte er, schafften es die Pfadfinderinnen und Pfadfinder immer, das Friedenslicht ins Rathaus zu bringen. Dieses Friedenszeichen solle alle Roetgener, auch die Politikerinnen und Politiker, darauf hinweisen, dass Frieden vor Ort beginnen müsse. Gerade in diesen Zeiten, wo so viele Unruhen herrschten und Kriege weltweit stattfinden würden, bringe das Friedenslicht die Sehnsucht nach Frieden zum Ausdruck und fordere zum Handeln auf.

Auf die Frage des Bürgermeisters, ob auch die Kinder aktiv etwas zum Frieden beitragen und zum Beispiel am Streitschlichterprojekt in der Schule teilnehmen würden, bejahte ein Teil der Kinder dies.

Die Pfadfinder und Pfadfinderinnen hoffen, dass auch der Nachfolger von Bürgermeister Manfred Eis diese Tradition der Übergabe des Friedenslichtes in Roetgen weiterführen wird.

Nach diesem Besuch fand das Friedenslicht den Weg in die Pfarrkirche Sankt Hubertus. Dort empfing Michael Reimann, der Gemeindereferent für Rott und Roetgen, die Kinder. In der Pfarrkirche kann das Friedenslicht von allen Interessierten, die eine eigene Laterne mitbringen, entgegengenommen werden.

Passend zum Besuch im Rathaus und in der Pfarrkirche sangen die Kinder zum Abschluss das Lied „Tragt in die Welt nun ein Licht“. Zur Tradition ist es aber auch geworden, dass nicht nur die Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht weiterreichen, sondern dass es von Haus zu Haus und von Nachbar zu Nachbar seinen Weg findet. So soll der Friede in Form dieser kleinen Flamme sich unter den Menschen ausbreiten, unabhängig von Religions-, Staats- oder sonstiger Zugehörigkeiten.

Am Sonntag, 21. Dezember, war das Friedenslicht Thema des Gottesdienstes in Sankt Hubertus in Roetgen, der von den Pfadfinderinnen und Pfadfindern mitgestaltet wurde.

Auch über Weihnachten hinaus soll das Friedenslicht die Menschen begleiten und daran erinnern, dass Frieden schaffen eine ständige Herausforderung ist.

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