Fremdenverkehr: Rursee ist der Gewinner

Von: dm
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Der Eifelsteig (Foto) und auch der Wildnis-Trail sind absolute Renner in der Region. Sie haben eindeutig zur Steigerung der Gästezahlen beigetragen. Foto: P. Stollenwerk

Nordeifel. Das NRW-Landesamt für Statistik hat jetzt die Tourismus-Bilanz für das erste Halbjahr 2009 vorgelegt. Demnach hat der Rursee gewonnen an Gästen, an Attraktivität, an Angeboten.

Von Januar bis Juni wurden in den 35 Betrieben (mit mindestens neun Betten) genau 93.268 Übernachtungen gebucht. Das sind 15 Prozent mehr als im ersten Halbjahr des vergangenen Jahres.

An Gästen sind sogar 20,7 Prozent mehr in der Urlaubsregion Simmerath-Rursee angekommen, insgesamt waren es 30.790, darunter waren auch 7724 Gäste aus dem Ausland, das sind wiederum 19,4 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres zuvor.

Mit 22.400 Übernachtungen im Monat Mai gab es in Simmerath „nur unwesentlich weniger Übernachtungen als im gesamten Kreis Düren”, freut sich Sebastian Lindt, der Geschäftsführer der Rursee-Touristik fügt erfreut hinzu: Mit einer mittleren Aufenthaltsdauer von 2,9 Tagen lag Simmerath im Mai im Kreis Aachen sogar auf Platz 1. Seine Bilanz: „Im Gegensatz zum leicht negativen Trend in der Region Eifel im Mai präsentiert Simmerath positive Zahlen.”

In das Reisegebiet Eifel und Region Aachen kamen im ersten Halbjahr 2009 3,2 Prozent weniger Gäste als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, insgesamt waren es 429.483 Gäste, die es zusammen auf 1031871 Übernachtungen brachten, was wiederum 4,4 Prozent weniger Übernachtungen waren als im ersten Halbjahr 2008.

Der Tourismus in Monschau musste mit 1,4 Prozent ein leichtes Minus hinnehmen, bei der Zahl der Übernachtungen lag das Minus sogar bei 6,2 Prozent. Die konkrete Zahl für Monschau: 71.910 Gästeübernachtungen von Januar bis Juni, 76.689 Übernachtungen waren es im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Die Daten für Simmerath: 93.268 Übernachtungen im ersten Halbjahr 2009 gegenüber 81.104 Übernachtungen im ersten Halbjahr 2008.

In diesen Zahlen enthalten sind auch die Übernachtungen der Gäste aus dem Ausland. Auch hier muss Monschau ein Minus von 2,3 Prozent (insgesamt 23.993) hinnehmen, während Simmerath ein Plus von 10,7 Prozent notiert. Allerdings liegt die Zahl der Gäste aus dem Ausland und deren Übernachtungen in Monschau deutlich höher als in Simmerath. In Monschau wurden im ersten Halbjahr 11.524 Ankünfte von Gästen aus dem Ausland mit insgesamt 23.993 Übernachtungen registriert, in Simmerath waren es 7724 Gäste mit 18.748 Übernachtungen.

Besonders lange bleiben die Gäste nicht: in Monschau lag die mittlere Aufenthaltsdauer im ersten Halbjahr bei 2,3 Tagen, in Simmerath sind es 3,0 Tage. Für Roetgen notiert das Landesamt sogar nur 1,7 Tage. In Roetgen kann der Tourismus aber insgesamt Zuwächse verbuchen: 12,4 Prozent bei den Gästeankünften (insgesamt 5095). Darunter waren auch 686 Gäste aus dem Ausland, was einem Plus von 23,6 Prozent entspricht. Allerdings ist die Zahl der Übernachtungen um insgesamt 2,2 Prozent auf 8910 zurückgegangen. Bei den Übernachtungen der Ausländer aber notiert das Landesamt für Roetgen ein Plus von 25,2 Prozent (insgesamt 1079).
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