Freiwillige gesucht: Monschauer Wasserrad soll sich wieder drehen

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Derzeit steht das Wasserrad in der Rur still. Mit Hilfe der Bevölkerung soll es sich aber bald wieder drehen. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. Das Wasserrad in der Rur in Monschau gegenüber dem Roten Haus dreht sich seit letzten Herbst nicht mehr. Dies liegt daran, dass sich in dem separaten Wasserkanal, der dorthin führt, und in dem Wasserrad selbst Erdreich und Geröll abgelagert hat.

Diese Ablagerungen möchte der Monschauer Ortsvorsteher Georg Kaulen mit der Monschauer Bevölkerung beseitigen, damit das Wasserrad sich wieder für die Einheimischen und Touristen drehen kann. Hierzu bittet er um Mithilfe am Karsamstag, 23. April, um 10 Uhr. Treffpunkt ist im Hof des Hauses Bauer, Rurstraße 10. Die Helfer müssen Gummistiefel tragen.

Es werden Schaufeln und Gartenrechen oder Harken benötigt. Unter dem Motto „Viele Hände, schnelles Ende” hofft Georg Kaulen auf zahlreiche Beteiligung der Bevölkerung.

Zur Geschichte: Das Wehr in der Rur, durch das das Wasser in den Mühlenkanal geführt wurde, wurde 1811 genehmigt. Der Antrag wurde von Peter Schmitz & Söhne und Friedrich Jacob & Ernest Scheibler gestellt. Das Wasserrad soll erst 1812 konzessioniert worden sein. Das Rad lag - ausweislich eines Planes von 1816 - in einem separatem Gebäude, also in einem Radhaus, das direkt westlich vor dem Spinnereigebäude an der Rur steht.
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