Frauenchor aus Konzen präsentiert ein vorweihnachtliches Konzert

Von: ame
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Beim 90-minütigen Konzert des Frauenchores des Konzener Eifelvereins in der Pfarrkirche wirkten auch einige Gesangs- und Instrumental-Solisten mit. Foto: Alfred Mertens

Konzen. Verschiedene Gesangs- und Instrumental-Solisten bereicherten das Konzert zur Vorweihnachtszeit des Frauenchores des Eifelvereins Konzen in der Pfarrkirche. Einziger Wermutstropfen des ansprechenden Konzertes war die Tatsache, dass der Besucherzuspruch doch etwas zu wünschen übrig ließ.

Neben dem Frauenchor des Konzener Eifelvereins unter der Leitung von Peter Persé traten auch die beiden Sopranistinnen Dany Lukasczyk und Verna Schipke sowie Claudia Cremer (Mandoline), Renate Huppertz, Andrea Hennicken (beide Gitarre), Sascha Huppertz (Orgel/Klavier) und Dominik Huppertz (Kornett) beim Konzert auf.

Noch bevor das Konzert begann, nutzten etliche Besucher die Gelegenheit, das zweite Krippenbild mit dem Thema „So zog Josef aus Nazareth hinauf nach Bethlehem in Judäa mit Maria, seiner Verlobten, um sich dort eintragen zu lassen“ in der Konzener Pfarrkirche in Augenschein zu nehmen.

Ine Krings dankte Pfarrer Dr. Francis Chirayath, der zum 21. Konzert zur Vorweihnachtszeit des Frauenchores des Konzener Eifelvereins erneut die Räumlichkeiten der Pfarrkirche zur Verfügung gestellt hatte. „Sie stellen bestimmt fest, dass sich der Kreis der Sängerinnen unseres Chores von Jahr zu Jahr verkleinert, dennoch sind wir bemüht, ihnen ein ansprechendes Konzert zu präsentieren. Unser Konzert soll ihnen in der hektischen vorweihnachtlichen Zeit etwas Ruhe und Entspannung bieten“, betonte sie.

Mit „Tochter Zion, freue dich“ aus einer altvertrauten Oper von Georg Friedrich Händel und dem böhmischen Volkslied „Freu dich, Erd und Sternenzelt“ präsentierte sich der Frauenchor mit zwei Stücken, die im Übrigen auch im neuen Gotteslob zu finden sind, erstmals dem Publikum. „Komponist und Text-Dichter A. Lahusen versetzt sich in die Rolle der Hirten“, wusste Peter Persé zu berichten, der das Stück „Wisst ihr noch, wie es geschehen“ ankündigte. Im Anschluss folgten das österreichische Volkslied „Der Heiland ist geboren“ sowie das Adventslied „Kündet allen in der Not“, bei dem das Publikum sowie Dominik Huppertz (Kornett) mit einbezogen wurden.

Sehr feinfühlig trugen Dominik und Sascha Huppertz „Drei Variationen über ein Lied“ sowie „In dulci jubilo“ vor. „Was hat eine Nachtigall mit der Weihnachtszeit zu tun?“, fragte Peter Persé, der auf die vielen Tiere in der Konzener Krippe verwies. „Lieb Nachtigall wach auf“ aus dem Bamberger Gesangbuch und das schlesische Lied „Auf dem Berge, da gehet der Wind, da wiegt die Maria ihr Kind“ wurden von Solistin Dany Lukasczyk sicher vorgetragen. Der Kanon „Mach dich auf und werde Licht“ erhielt Unterstützung von Dominik Huppertz am Kornett.

Ein Potpourri für Zupfinstrumente präsentierten Claudia Cremer (Mandoline) sowie Renate Huppertz und Andrea Hennicken (Gitarre) beim „Terzett über alte Lieder vom Winter“ dem Publikum. Solistin Verna Schipke trug „Christmas Lullaby“, ein Wiegenlied für das Jesus-Kind, vor. Zum weiteren Repertoire des Frauenchores zählten unter anderem „Wir wandern zur Krippe“ von H. Lemmermann und ein Spiritual. Viel Beifall erhielten Dominik und Sascha Huppertz bei mehreren Variationen über ein populäres Lied. Bei „Freut euch, ja, freut euch“ stimmten sowohl das Publikum wie auch alle Mitwirkenden des Konzertes ein.

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