Frauen-Hölle von Kesternich feiert ausgelassene Sitzung

Von: ho
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Das Eicherscheider „Colonia-Duett“ mit Thomas Förster (rechts) und dem sächselnden Martin Petzold entpuppte sich bei seiner Premiere als Knüller des Abends. Foto: Karl-Heinz Hoffmann
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Über 500 Frauen außer Rand und Band. Die Damensitzung der Kester Lehmschwalbe war erneut ein voller Erfolg. Das Programm ließ keine Wünsche offen. Foto: Karl-Heinz Hoffmann

Kesternich. Was für eine Karnevalssause! Die Damensitzung der Kester Lehmschwalbe am Samstag erfüllte wieder alle Erwartungen, die über 500 jecke Wiever im rappelvollen Zelt waren raderdoll, da ihnen nicht nur ein tolles Programm, sondern beim Einlass gleich auch ein Gläschen Sekt zur Begrüßung gereicht wurde.

Von Beginn an ging mit dem besonderen Flair einer Damensitzung im Zelt die Post ab, wobei sich im Programm ein einheimischer „Lückenbüßer“, das frisch gegründete „Colonia-Duett“ aus Eicherscheid, als Knaller des Tages entpuppte. Vorsitzender Rolf Schneider, der souverän durch das Programm führte, hatte beim Damenheer gleich Pluspunkte gesammelt, nachdem er schmeichelnd feststellte, dass Frauen im Vergleich zu Männern intelligenter seien und zudem besser Fußball spielen können. Da ist man natürlich sofort der Sitzungs-Sunnyboy. Tanzmariechen Daphne zeigte hiernach ebenso eine erfrischende und schwungvolle Darbietung wie die Tanzgarde Fireworks, wozu die feierfreudigen Damen im Zelt die ersten Leuchtstäbe aufblitzen ließen und weiteren Sekt bei den emsigen Versorgungskräften nachbestellten.

Der Tulpenheini aus Belgien (Roland Paquot) stieg danach als Eisbrecher in die Bütt, konnte dabei aber nicht immer so recht den Nerv des Publikums treffen. Diesbezüglich landeten die Fireworks mit ihrem Showtanz allerdings einen Volltreffer. In ihren tollen Kosakenkostümen entfachten sie ein tänzerisches Feuerwerk auf der Bühne, so dass schließlich zu „Polka, Polka, Polka“ im Zelt die Post abging.

Wegen eines Ausfalls kurzfristig ins Programm genommen, kündigte Rolf Schneider dann das „Colonia-Duett“ an, hinter dem sich Thomas Förster und Dieter Petzold aus Eicherscheid verbargen. Das Original mit Hans Süper und Hans Zimmermann („Das Ei“) aus Köln feierte dabei Wiederauferstehung. Förster und Petzold, als sächselnder Süper, boten bei ihrer Premiere eine absolute Spitzennummer, die am Ende musikalisch von Andy Jansen unterstützt wurde. Bravo!

Musikalisch wurde die Stimmung hiernach weiter hochgehalten. „De Rebelle“ aus Eschweiler heizten den Damen mit bekanntem Liedgut kräftig ein, bevor danach ein weiterer Programmhöhepunkt anstand.

Beim Auftritt der „Jungen Trompeter“ hielt es keinen mehr auf den Stühlen, zumal die beiden Vollblutmusiker mitten im Zelt die Tische erklommen hatten. Auf den Stühlen blieben die Frauen danach weiterhin stehen, als sie zusammen mit der hauseigenen Truppe der „Jecken“ kräftig abfeierten. Ein Zelt in Stimmung zu bringen, ist auch für die Formation der Lehmschwalbe kein Problem.

Die „Lehmschwalbenboys“ verzückten mit ihrer Darbietung gleichfalls das weibliche Narrenvolk, bevor am Ende Stimmungssänger Markus Becker unter anderem mit seinem „Roten Pferd“ das Zelt abrockte.

Anschließend ging es mit der Aftershowparty noch lange im Kesternicher Festzelt weiter, wobei schon da viele Reservierungswünsche für die Damensitzung im nächsten Jahr an Programmgestalter Guido Lennartz herangetragen wurden.

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