Fortschritte: CDU freut sich über abgeschlossene Bauarbeiten

Von: peo
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Besondere Freude herrschte bei der CDU Dedenborn/Hammer darüber, dass drei wichtige Bauarbeiten im Ort im Jahr 2015 endlich abgeschlossen wurden. Foto: Peter Offermann

Dedenborn/Hammer. Ein Dieb geht um. Nicht nur der massive Vandalismus und die damit einhergehende Zerstörung von Blumenkästen an der Dedenborner Brücke, sondern die mittlerweile acht ebenfalls gestohlenen Gießkannen haben die Dedenborner im vergangenen Jahr beschäftigt.

Auch wenn man in Sachen Diebstahl nichts mehr zu befürchten haben dürfte, da die Gießkannen inzwischen an die Kette gelegt wurden, stellt die sinnlose Zerstörungswut doch ein großes Ärgernis dar, so Kurt Bongard.

Bongard, der die zahlreich erschienenen Mitglieder – beste Besucherzahl einer Mitgliederversammlung der CDU-Ortsverbände der Gemeinde Simmerath bislang –, Vorstandskollegen, Hans-Josef Hilsenbeck als stellvertretenden Städteregionsrat und Bernd Goffart und Hajo Dautzenberg vom Gemeindeverband Simmerath herzlich willkommen hieß.

Aber nicht nur der Diebstahl der Gießkannen, auch das Entwenden der Markierungsnummern der Wanderwege rund um Hammer und Dedenborn sind ein Ärgernis, weshalb Bongard die Bürgerschaft bat, die Augen offenzuhalten. Für Einheimische Wanderer sei dies weniger ein Problem – Touristen, die sich rund um Dedenborn und Hammer nicht auskennen, führen die fehlenden Nummerierungen jedoch auf die falsche Fährte.

Freude herrscht indes darüber, dass man drei wichtige Bauarbeiten im vergangenen Jahr bewältigt hat: So wurde zum einen der Friedhof trocken gelegt. Hier sei laut der CDU die gute Arbeit des Bauhofs zu erwähnen, die dafür gesorgt hat, dass die Friedhofsbesucher zukünftig bei starken Regenfällen auf Gummistiefel verzichten können. Ebenfalls erfolgreich abgeschlossen wurde die Reparatur des Oberflächenwasserkanals in der Waldstraße im Bereich „Haus Dedenborn“. Durch die starke Ausspülung und Unterhöhlung waren Schäden am Haus Steinebach/Koll programmiert.

Und auch die „Seenplatte“ im Rurweg wurde durch den Bau eines Pufferspeichers beseitigt, so dass das angestaute Regenwasser wieder absickern kann. Ein Problem, das in Hammer noch besteht, aber in diesem Jahr definitiv angegangen werden soll.

Außerdem merkte ein Versammlungsteilnehmer aus Hammer an, wie „ärgerlich und katastrophal“ es doch sei, dass durch die massiven Holzrodungen immer mehr, teils über 100 Jahre alte Waldpfade einfach zerstört und auf alle Zeit verschwinden würden.

Ausblickend auf das laufende Jahr steht in Hammer die bereits erwähnte Beseitigung der „Seenplatte“ auf dem Programm. Für Dedenborn ist es unabdingbar, das Gemeindezentrum zu erhalten, um weiterhin ein so „aktives, pulsierendes Dorf- und Vereinsleben“ gewährleisten zu können. „Hier müssen die notwendigen Renovierungen angegangen werden“, sagte Bongard. Auch freuen sich die Christdemokraten über zwei neue Mitglieder. Sie sehen es jedoch als oberstes Ziel des Ortsverbandes an, insbesondere junge Menschen für die aktive politische Arbeit in der Gemeinde zu begeistern.

Zu den überregionalen Themen – wie beispielsweise das Atomkraftwerk im belgischen Tihange und die Flüchtlingssituation – gaben der stellvertretende Städteregionsrat, Hans-Josef Hilsenbeck, und CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Bernd Goffart Auskunft.

Für Kurt Bongard, der seine Ehrung für 40 Jahre Mitgliedschaft nicht an diesem Abend, sondern bei der Veranstaltung der CDU Stolberg zu deren Jubiläum entgegennehmen soll, war es aber auch obligatorisch, neben den verstorbenen Mitgliedern aus den eigenen Reihen auch eines „ganz besonderen Mannes“ zu gedenken. Ex-Bundesaußenminister Guido Westerwelle, der am Tag der Dedenborner CDU-Versammlung den Kampf gegen die Leukämie verloren hatte und sich bis zum Schluss gemeinsam mit seinem Ehemann Michael Mronz für die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (www.dkms.de) eingesetzt hatte.

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