Förderverein saniert die Waldkapelle oberhalb von Erkensruhr

Von: ani
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Nun strahlt sie wieder in neuem Glanz. Die Waldkapelle oberhalb von Erkensruhr/Hirschrott wurde von einigen ehrenamtlichen Helfern instandgesetzt. Dachpfannen, Regenrinnen und der Glockenturm der Kapelle wurden mit ehrenamtlichen Engagement erneuert. Foto: A. Hoffmann

Erkensruhr/Hirschrott. Landschaftlich wunderschön und ein wenig versteckt gelegen hat sie auch als religiöses Kleinod seit vielen Jahren nichts von ihrer Anziehungskraft verloren. Die Rede ist von der in den 1980er-Jahren errichteten Waldkapelle oberhalb von Erkensruhr/Hirschrott, die kürzlich von einigen Mitgliedern des Fördervereins Waldkapelle Erkensruhr e.V. einer umfassenden Sanierung unterzogen wurde.

Das Dach aus Holzschindeln, die hölzernen Regenrinnen und der Glockenturm waren in die Jahre gekommen, so dass hier Handlungsbedarf bestand. Ein vier Mann starkes Arbeitsteam machte sich daher in seiner Freizeit an vier Samstagen und einigen Abenden ans Werk, um hier Abhilfe zu schaffen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das Dach der mit Holzbohlen errichteten Kapelle wurde mit schicken Dachpfannen neu eingedeckt und der marode Glockenturm nebst Dachrinnen wurden gleichfalls erneuert, so dass sich die bei vielen Menschen beliebte Waldkapelle nun in neuem Glanz zeigt.

Wie Ortsvorsteher Christoph Poschen erklärte, wird die Kapelle als religiöser Einkehrort auch von regelmäßigen Besuchern aufgesucht, was an den zahlreichen Danktafeln im Innern deutlich wird. An der in einem Baumstamm befindlichen Marienstatue haben offensichtlich viele gläubige Menschen um Hilfe gebeten, um anschließend ihre Danktafeln anzubringen. „Danke für die erhörte Bitte“ und „Dank für 70 Jahre Leben und 40 Jahre Ehe“ ist darauf ebenso zu lesen wie „Heilige Mutter Maria, Dank für deine Hilfe“.

Zudem wurden in der Kapelle unter dem Kreuz auf der Kopfseite von den Besuchern eine Vielzahl von alten Rosenkränzen mit großen Holzkugeln aufgehängt. Dort baumelt auch das Seil der im kleinen Turm befindlichen Glocke herunter, die sich dort seit 1984 befindet.

Wie stark die Waldkapelle, die sich harmonisch dem Waldgelände anpasst, frequentiert wird, lässt sich auch am Verbrauch der jährlichen Kerzen (Teelichter) ablesen. Über 9000 Stück werden dazu vom Förderverein als beachtliche Zahl angegeben.

Wegbeschreibung

Zur Waldkapelle gelangt man, wenn man von Hirschrott in Richtung Erkensruhr fährt. An der Buswendeplatte (Finkenauel) befindet sich dann bereits ein Hinweisschild zur 500 Meter entfernten Kapelle. Man kann jedoch auch seinen Auto auf dem Wanderparkplatz am Ende von Erkensruhr am Sportplatz („Wildschweinarena“) abstellen und von dort in Richtung Erkensruhr bis zur Buswendeplatte gehen.

Von der Waldkapelle aus hat man im übrigen einen wunderschönen Blick auf das Erkensruhrer Tal und kann bei der dort herrschenden Ruhe und Stille die Seele baumeln lassen. Zur passenden Stunde und mit ein wenig Glück taucht dann auch das ein oder andere Reh auf.

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