„Floriansjünger” mit Gold und Silber dekoriert

Von: Günther Sander
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Stolz auf die verdienten „Flo
Stolz auf die verdienten „Floriansjünger” (Mitte Rolf Linzenich) waren (von links) Wehrführer Joachim Wynands, Vize-Kreisbrandmeister Werner Graff und Bürgermeister Manfred Eis. Foto: Günther Sander

Roetgen. „Sie haben sich unter Zurückhaltung persönlicher Interessen rund um das Jahr in den Dienst einer guten Sache gestellt und sich zum Einsatz für die Gemeinschaft bereit gehalten”, würdigte Bürgermeister Manfred Eis die „tollen Leistungen” von acht „Floriansjüngern”, um sie am Freitagabend im Feuerwehrhaus mit Gold und Silber zu dekorieren.

Wehrführer Joachim Wynands sprach von einem „besonderen Ereignis”, denn Ehrungen in so großer Zahl seien bisher noch nicht da gewesen. So war es für Manfred Eis diesmal eine „angenehme Aufgabe”, die er gerne erledigen werde, meinte er, denn es gehe um Auszeichnungen für Feuerwehrkameraden, die einen vorbildlichen Einsatz für jeden Einzelnen in der Gemeinschaft absolviert hätten. Einmal Gold und siebenmal Silber seien Auszeichnungen für ganz besondere Leistungen, die man nicht als selbstverständlich bezeichnen könne, gab Eis zu verstehen.

Eis und Wynands geizten nicht mit Lob, hätten doch alle acht Feuerwehrkameraden sich in 35 beziehungsweise 25 Jahren in den Dienst der Allgemeinheit gestellt, um in Notlagen zu helfen. Nie hätten sie gewusst, was sie beim jeweiligen Einsatz erwarte. Seelische und körperliche Belastungen seien vorprogrammiert gewesen.

„Dafür kann man Dank nicht nur in Worten ausdrücken”, hob Manfred Eis hervor, da müsse man auch die Arbeitgeber mit einbeziehen, die den Wehrmännern für ihre Einsätze „frei gegeben hätten.” Den lobenden Worten von Wynands und Eis schlossen sich der stellvertretende Kreisbrandmeister Werner Graff und auch die Ratsfraktionen von CDU (Michael Seidel) und UWG (Silvia Bourceau) gerne an.

Wehrführer Joachim Wynands hatte „in den Akten gekramt”, wie er sagte, und eine Reihe von Aktivitäten aufgelistet, die alle acht Jubilare während ihrer Zeit bei der Wehr wahrgenommen und absolviert hätten.

Im Fokus stand einmal mehr Brandinspektor Rolf Linzenich, ein echter „Goldjunge”, der als Kassierer, Sicherheitsbeauftragter, Funktechniker, Ausbilder und auch als Zugführer in 35 Jahren „seine Jobs” erledigt habe. „Feuerwehr ist kein Selbstzweck, wir haben schon eine wichtige Aufgabe zu erfüllen, wir helfen anderen Menschen”, hob Wynands hervor. Das Ehrenzeichen in Gold mit Urkunde und Präsent seien nur äußere Zeichen für einen „verdienten Feuerwehrkameraden.” Eis sprach von einem Mann mit Vorbildfunktion für junge Menschen als Ansporn, ebenfalls solche Aufgaben zu übernehmen.

Sieben Gründungsmitglieder der Jugendfeuerwehr, nach 25 Jahren immer noch treu „bei der Stange”, darüber könne der Wehrführer noch viel erzählen. Er wolle aber niemanden besonders hervorheben, aber erwähnen, dass die „Glorreichen Sieben” es insgesamt auf 32 000 Dienststunden gebracht hätten. Und noch eins lobte Wynands: „Ohne die Jugendfeuerwehr sähe es mit der Anzahl der Einsatzkräfte schlecht aus.”

Die Silber-Ehrenzeichen erhielten Hauptbrandmeister Jürgen Heck, Oberbrandmeister Stephan Schatz, Unterbrandmeister Holger Latzel, die vier Hauptfeuerwehrmänner Franz Josef Linzenich, Sascha Wegner, Dirk und Marco Wolter. Auch die „Silber-Boys” hätten ganz im Sinne der Fortbildung regen Gebrauch von den Angeboten gemacht. Manfred Eis bescheinigte ihnen, einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft geleistet zu haben.
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