Staukarte

Fließgewässer im Kermeter werden von Barrieren befreit

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Ziel ist es, die Mittelgebirgsbäche wieder in einen möglichst naturnahen Zustand zu versetzen. Foto: Heidi Sehlheim

Eifel. Im Rahmen des LIFE-plus-Projekts „Wald – Wasser – Wildnis“ wurde im Nationalpark Eifel am Lorbach eine Sprengung vorgenommen. Diese ist eine von vielen Renaturierungsmaßnahmen an Gewässern in den Wäldern des Kermeter, die die Nationalparkverwaltung Eifel und die Biologische Station der Städteregion Aachen im Rahmen des Life-plus-Projekts zusammen durchführen.

Ziel ist es, die Mittelgebirgsbäche wieder in einen möglichst naturnahen Zustand zu versetzen. Störende Eingriffe des Menschen, die Prozesse und dynamische Entwicklungen in der Natur stören, werden rückgängig gemacht. Dazu gehören beispielsweise Barrieren, die Gewässertiere daran hindern, bachaufwärts zu wandern. Um dieses Ziel zu erreichen, wird ein Wasserbunker aus Zeiten des Zweiten Weltkriegs entfernt. Er steht im Hauptschluss des Gewässers und stellt eine Barriere für Fische aber auch viele Kleinlebewesen wie Insektenlarven dar und fängt das Wasser des gesamten Lorbachs auf und leitet es um. Besucher des Nationalparks Eifel, die im Kermeter an diesem Tag unterwegs sind, werden keine relevante Beeinträchtigung erfahren. Weitere Informationen zum Projekt gibt es im Internet unter www.wald-wasser-wildnis.de.

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