Flächennutzungsplan auf der Zielgeraden

Von: mü
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Simmerath. Sein ehrgeiziges Ziel, die Arbeiten am neuen Flächennutzungsplan in dieser Legislaturperiode zum Abschluss zu bringen, hat Simmeraths Gemeinderat zwar verfehlt, doch in der letzten Sitzung des Planungsausschusses vor der Neukonstituierung des Rates brachte er den Plan auf das letzte Stück seines Weges durch die Instanzen: Einstimmig beschlossen wurde, nun die Offenlage durchzuführen.

Bedenken der Bürger

Dann können Bürger und Behörden nochmals Anregungen und Bedenken vorbringen, wobei nicht ausgeschlossen werden kann, dass der neue Rat mit den in Verhandlungen mit den Aufsichtsbehörden erreichten Kompromissen nicht ganz so zufrieden ist wie sein Vorgänger.

Der Planungsausschuss hatte nämlich Planer und Verwaltung beauftragt, in strittigen Punkten nochmals mit der Unteren Landschaftsbehörde beim Kreis zu verhandeln. Das Ergebnis lag nun dem Ausschuss vor. „Zumindest Einiges erreicht”, zeigte sich für die CDU Bruno Löhrer halbwegs zufrieden, wenn er auch bedauerte, dass es im Augenblick keinen Zweck habe, die Dinge mit Nachdruck weiterzuverfolgen. Dies galt nicht zuletzt für Woffelsbach, wo dem Ort nach der Ablehnung eines Baugebietes oberhalb der Schilsbachstraße kaum Entwicklungsmöglichkeiten blieben. Durch ein Beharren wollte man nicht das baldige Inkrafttreten des Flächennutzungsplans in Frage stellen.

Und aus diesem Grund verzichtet Bruno Löhrer auch darauf, einen Wunsch von Steckenborns Ortsvorsteher Alex Stiel in die Diskussion einzubringen: Nachdem größere Baugebiete am Widerstand von Eigentümern und Nachbarn gescheitert waren, wollte dieser nämlich nun das im alten Flächennutzungsplan ausgewiesene Sondergebiet auch im neuen Plan berücksichtigt sehen: Doch damit müsse für diesen Bereich das gesamte Verfahren neu aufgerollt werden, weshalb der gesamte Plan nicht rechtskräftig werden könne, wie Planer Rolf Becker betonte.

Zusätzliches Bauland

Zwar, so die Flächenbilanz des Planungsbüros, wurden aus dem überaus großzügig und optimistisch angelegten ersten Entwurf 24,12 Hektar Bauland durch die Aufsichtsbehörden abgelehnt, doch durch Nachverhandlungen gelang es, dann doch wieder 7,9 Hektar Bauland zusätzlich zu den unstrittigen Bereichen in den Plan zu schreiben.
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