Fischereiverein Nordeifel Monschau: Leihkähne werden gut genutzt

Von: ani
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Auf der Jahreshauptversammlung des Fischereivereins Nordeifel Monschau nahm Vorsitzender Klemens Reimann zahlreiche Ehrungen langjähriger Mitglieder vor. Foto: A. Hoffmann

Nordeifel/Steckenborn. Gut gefüllt war am Wochenende der „Saal Stollenwerk“ in Steckenborn, wohin der Fischereiverein Nordeifel Monschau zu seiner Jahreshauptversammlung eingeladen hatte.

Klemens Reimann aus Schleiden, der Vorsitzende des 654 Mitglieder starken Vereins, der aus acht Untergruppen von Aachen, über Kalterherberg bis Gemünd besteht, konnte dort auch den Vorsitzenden des Rheinischen Fischereiverbandes, Rainer Gube, begrüßen. Auf der Versammlung standen insgesamt 24 Ehrungen für langjährige Mitglieder an.

Aus dem von Bruno Wilden aus Simmerath verlesenen Geschäftsbericht ging hervor, dass der Verein zwar 37 neue Mitglieder gewinnen konnte, aber auch Mitgliederverluste (19) hinnehmen musste. Aus der Statistik ging im Übrigen hervor, dass die männlichen Mitglieder (626) deutlich dominieren.

Mit Blick auf die Verhältnisse am Rursee hielt Wilden fest: „Die sind fischereilich und finanziell aus Sicht der Geschäftsführung gesund. Deshalb kann der dem Gewässer entsprechende Besatz beständig gefahren werden.“ Dabei werde man fachkundig vom Verband unterstützt.

Erfreulicherweise würden auch die auf dem Urftseearm des Obersees angebotenen Leihkähne gut genutzt, womit sich das Zuschussgeschäft der Pächtergemeinschaft verringert habe. Wilden: „Die Kahnnutzung auf dem Obersee ist der Ausgleich für die durch den Nationalpark entgangenen Fischereirechte an der Urfttalsperre.“

Auch im vergangenen Jahr wurde wieder der Obersee gesäubert. Dabei wurde man vom THW, dem WVER und einem Fahrgastschiff der Rurseeflotte unterstützt. Bei der Aktion wurden fünf Kubikmeter Müll von den Oberseeufern entfernt. Die nächste See-Säuberungsaktion findet am 22. April statt. Treffpunkt am Parkplatz des Einruhrer Kiosks ist um 8.30 Uhr.

Nachdem Reiner Gube über Neuerungen auf Verbandsebene informiert und auch auf die Kormoran-Problematik hingewiesen hatte, wurden langjährige Mitglieder geehrt. 25 Jahre: Erich Blees (Stolberg), Klaus Heup (Einruhr), Franz-Josef Raithel (Roetgen), Herbert Hilger (Kall), Siegbert Ohlert (Nettersheim), Roland Dreßen (Schleiden), Frank Schorn (Schleiden), Heiko Boden (Schleiden), Roland Düster (Hellenthal), Frank Esch (Kall).

40 Jahre: Rudolf Leo Geschwind (Schleiden), Wilhelm Offermanns (Herzogenrath), Walter Weber (Wittem), Paul Scory (Hellenthal), Erich Wilms (Kall), Vitalo Izzo (Schleiden), Dieter Monschau (Schleiden), Karl-Peter Schumacher (Gemünd), Stefan Walber (Gemünd).

50 Jahre: Edmund Hasselbach (Düren), Miklos Meszerits (Simmerath), August Müller (Köln), Hilarius Pieper (Hellenthal) und Heinz Richter (Aachen).

Auf der Versammlung wurde auch darauf aufmerksam gemacht, dass ein Jahresfischereierlaubnisschein am Rursee für Mitglieder 55 Euro kostet.

Vom 1. April bis 15. November können die Leihkähne am Urftarm des Obersees zum Tagespreis von 20 Euro am Kiosk „Seppi‘s Eck“ gemietet werden. Fischereitageskarten für die Rur (16. März bis 19. Oktober) sind erhältlich (10 Euro) im „Hirsch-Cafe“ Bäckerei-Konditorei Oebel in Monschau am Markt.

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