„Final four“: Am Ende ein toller vierter Platz

Von: ges
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Ein tolles Team: die Turner des TV Eintracht Mützenich. Foto: G. Sommer

Mützenich. Die Mitglieder der Männermannschaft des TV Eintracht Mützenich qualifizierten sich für den Endkampf der „final four“ und landeten schließlich erfolgreich auf Platz vier - trotz vieler Ausfälle in ihrem Team, die krankheitsbedingt waren.

Im dritten Jahr turnte die Männermannschaft des TV Eintracht Mützenich, die sich intern gerne als „TV Pommelhorse“ bezeichnet, nun schon in der Oberliga, die zu der jüngst abgelaufenen Saison in „Rheinlandliga“ umbenannt wurde. Hier konnte man sich erstmalig zum Endkampf der „final four“ qualifizieren, blieb man in den Vorkämpfen als Staffelsieger gar ungeschlagen. Und das mit einer neu formierten Mannschaft, da die starken Helge Müller (Karriereende) und Dirk Jollet (berufliche Gründe) passen mussten. Glücklicherweise konnte die Eintracht drei Zugänge verzeichnen: Rückkehrer Yan Feldmann und die Neuzugänge Birk Büschen, sowie Roman Janetzko erwiesen sich als turnerische und menschliche Volltreffer im Team um Kapitän Florian Müller.

Die beste Saisonleistung gelang der Crew schon im Auftaktkampf, als die 1. Mannschaft des Bonner TV sensationell mit 233 Punkten besiegt wurde. In den nächsten Wettkämpfen konnten Bonn II, die befreundeten Riegen von Verlautenheide und, im Heimwettkampf vor über 100 Zuschauern, Kupferdreh-Wattenscheid ebenfalls auf Distanz gehalten werden. So fuhr man ungeschlagen Ende April zum Endwettkampf um die Platzierungen eins bis vier nach Essen.

Hier hatten sich die „Pommelhorser“ als Außenseiter dann mit den „drei Großen“, Oberhausen, Ruhr-West und wieder Bonn I, zu messen. Doch ausgerechnet im Finale waren die Mützenicher dezimiert, fehlten doch einige Stammkräfte verletzungsbedingt und durch den tragischen Tod des Vaters zweier Aktiven.

Letztlich belegte man zwar „nur“ den vierten Platz, doch angesichts der Verletzungen und Vorkommnisse holten die Mützenicher das Maximum heraus, waren damit auf Schlagdistanz zum Treppchen und hatten schon während der Saison zu keinem Zeitpunkt etwas mit den Abstiegsrängen zu tun.

Am Ende zog Trainer Manfred Abel ein positives Saisonfazit: „Das Finale war definitiv einer der schwierigsten Wettkämpfe, die wir je hatten. Gemeinsam haben wir gekämpft, gelitten und alles, was ging, rausgeholt. Letztlich schweißt dies noch mehr zusammen und ist wohl mehr wert, als ein Platz auf dem Podest. Der Zusammenhalt dieser Mannschaft, die Unterstützung der Fans und des Vereins überwältigen mich immer wieder aufs Neue.“ Meister in der Rheinlandliga wurde im Übrigen die jüngste Mannschaft, der KTV Ruhr-West.

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