Figurentheater erzählt vom Wal im Rhein

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„Der Wal im Rhein“: Die spannende Geschichte um die Jagd ist in Vossenack als Figurentheater zu sehen. Foto: Theater

Vossenack. Am 18. Mai 1966 – auf dem Höhepunkt des deutschen Wirtschaftswunders – taucht bei Duisburg-Neuenkamp, 300 Kilometer vom Meer entfernt, ein mächtiges Tier aus der stinkenden Kloake Rhein auf, um Luft zu holen: ein Weißer Wal.

Die Meldung wird erst mal für einen Aprilscherz gehalten, doch schnell entsteht die Frage: Was macht man mit dem Tier? Gerne geben die Bürokraten ihre Befugnisse an den Duisburger Zoodirektor Dr. Gewalt weiter, der die Chance seines Lebens wittert: Er will den Wal für sein Delfinarium fangen. Aber wie?

Eine obskure Jagd beginnt, bei der die Menschen eher mit dem Tier mitfiebern. Der erste Medienrummel der deutschen Nachkriegsgeschichte kommt in Fahrt – jedoch wird alles immer wieder anders, als gedacht: Der Wal folgt einem ganz eigenen Weg. Die unglaubliche Odyssee des einsamen Belugas hat Massen von Menschen bewegt. Diese Geschichte für Jung und Alt vom „Wal im Rhein“ zeigt die Gruppe vom Theater „Blaues Haus“ aus Krefeld bei einem Gastspiel mit einem Figurentheater im Rahmen des neuen Programms vom Kloster-Kultur-Keller am Samstag, 22. Oktober, um 15 Uhr in der Aula des Franziskusgymnasiums Vossenack.

Eintritt 12,50 Euro ab 14 Jahren. Kartenvorbestellung: Telefon 02429/30853, Kartenverkauf: Babalu-Ronig im Unterdorf 4, Hürtgenwald-Vossenack.

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