Fiesta Mexicana und griechischer Wein

Von: ale
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Das große Orchester der „Lyra“ Höfen spielte sich in die Herzen der Zuhörer: Die Musiker waren in Topform und zeigten die ganze Bandbreite ihre Könnens. Foto: A. Lauscher
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Manfred Reinartz (links) von der Musikvereinigung Roetgen zeichnete Dirigent Rolf Jansen in Namen des Volksmusikerbundes aus.

Höfen. Einen Schlagerabend hatte der Musikverein „Lyra“ Höfen den Gästen versprochen; am Freitagabend erlebten die Besucher in der voll besetzten Vereinshalle 73 Musiker in Topform, die in einem abwechslungsreichen Programm für Jung und Alt ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellten.

Los ging es mit einem Percussion-Solo und der „Starparade“ von James Last, das war gleich ein schwungvoller Auftakt mit vollem Klang. Gerd Förster, der Vorsitzende des Musikvereins, begrüßte mit großer Freude die vielen Gäste aus Höfen und den umliegenden Orten. Dann übernahm der Moderator, Heinz Georg Kerkmann, das Mikrofon. „Hallo Freunde – hallo Kerki“, der zünftige Begrüßungsruf klappte, ohne zu üben.

„Kerki“ kündigte ein Udo-Jürgens-Medley an als Hommage an den großen Komponisten und Sänger: „Er hat unsterbliche Lieder geschrieben, die Lyra sagt mit diesem Arrangement: Merci, Udo.“ Von Anfang an sangen die Fans mit. „17 Jahr, blondes Haar“, „Aber bitte mit Sahne“, und „Griechischer Wein“, da waren alle textsicher.

Mit Temperament und Können

Offensichtlich hatte die Lyra eine gute Auswahl getroffen, sie begeisterte nicht nur die Älteren im Saal, auch viele junge Leute genossen die Darbietungen – nicht zuletzt, weil eine ganze Reihe junger Musiker im Orchester mitmachen, der Jüngste ist beispielsweise der elfjährige Moritz Förster.

Zwei Nachwuchsdirigenten durften das große Orchester dirigieren, und tatsächlich fügte sich das gesamte Orchester ihrem Dirigat: Lisa Diewald gab den Takt vor beim fetzigen „Happy“ von Pharrell Williams, da konnte man auch noch einen „Flashmob“ von Jugendlichen erleben, die vor der Bühne tanzten. Und Michael Mießen leitete die Musiker bei „Hey Soul Sister“ von Train; es gab starken Applaus.

Eine jecke Nummer hatten die Aktiven sich als Überraschung ausgedacht, die deutsche Nationalmannschaft, die 1974 Weltmeister wurde, war eingeflogen worden; selbst Uli Hoeneß hatte Freigang bekommen. Die Jungs sangen „Fußball ist unser Leben“ – und das Publikum sang lauthals mit.

Bekannte deutsche Schlager, welche „die singende Föhnwelle“, Dieter Thomas Kuhn, in den 90er Jahren wieder hervorgekramt hatte, brachte die Lyra mit viel Temperament und Können; es gab ein Wiederhören mit „Anita“, „Mendocino“ und „Fiesta Mexicana“ – Hossa!

Im zweiten Teil hörte man aufmerksam der Bigband zu (ohne Flöten und Klarinetten). „Die machen auch gute Musik“, versprach Heinz Georg Kerkmann. Da hatte er Recht. Besonders mit der berühmten Filmmelodie „Que sera“ spielten sich die Musiker in die Herzen der Zuhörer.

Nach „Beach Boys Golden Hits“ und einem „Brings Medley“ sollte eigentlich Schluss sein; doch die Gäste forderten eine Zugabe. Die bekamen sie auch: Mit „Italienische Sehnsucht“ und „What a Wonderful World“ zeigten die Musiker noch einmal die ganze Bandbreite ihres Könnens.

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