Feuerwehr Roetgen: Viele Projekte mit auf den Weg gebracht

Von: Helga Giesen
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Roetgen. Nach Ablauf der sechsjährigen Amtszeit von Wehrleiter Joachim Wynands und seines Stellvertreters Joachim Grefen gab es jetzt einige Veränderungen in der Leitung der Roetgener Freiwilligen Feuerwehr. In einer Feierstunde im Sitzungssaal des Rathauses wurden die Weichen für die nächsten sechs Jahre neu gestellt.

Dazu begrüßte Bürgermeister Jorma Klauss neben den zahlreichen Mitgliedern des Löschzugs Roetgen und der Löschgruppe Rott auch den stellvertretenden Kreisbrandmeister Jürgen Förster, Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie die Kameraden des THW, die den Roetgener Wehrleuten traditionell freundschaftlich verbunden sind.

Er sei stolz auf die vorbildlichen Leistungen und den guten Ruf der Roetgener Feuerwehr, betonte Jorma Klauss. „Mit Euch im Rücken können sich die Bürger der Gemeinde sicher fühlen“, hob er den Einsatz der Blauröcke für das Allgemeinwohl hervor.

Während Joachim Wynands auch für die nächste Amtszeit an der Spitze der Roetgener Feuerwehr bleibt, möchte Joachim Grefen, der 2018 seinen 60. Geburtstag feiert, kürzer treten. In einer Laudatio auf seinen Stellvertreter listete der Wehrleiter die zahlreichen Ereignisse auf, die die sechsjährige gemeinsame Amtszeit geprägt haben. Zwar stehe man als Wehrleiter nicht mehr in vorderster Front an der Spritze, die administrativen Aufgaben jedoch seien im Laufe der Jahre immer komplexer geworden.

Besondere Herausforderungen stellten so auch die Einrichtung der neuen Leitstelle mit veränderten Kommunikationswegen, die Einführung der digitalen Alarmierung oder die Aufstellung des Brandschutzbedarfsplans dar. Auch die Einführung einer Rentenversicherung für alle Aktiven, die die Roetgener Feuerwehr als erste im Kreis verwirklichen konnte, hob Wynands hervor.

Größtes und wichtigstes Projekt in den letzten sechs Jahren aber sei die entgegen dem Trend über 30-prozentige Steigerung der Mitgliederzahlen und der Tagesverfügbarkeit bei den Aktiven gewesen. Dies konnte, ebenso wie die Beschaffung mehrerer neuer Fahrzeuge für die Standorte Roetgen und Rott, nur gelingen, weil alle an einem Strang ziehen, stattete Wynands einen Dank für eine motivierende und absolut zuverlässige Zusammenarbeit auch in Richtung Rat und Verwaltung ab.

Die Gründung eines Fördervereins stehe unmittelbar bevor, freute er sich noch über ein weiteres wichtiges Projekt, das in der abgelaufenen Amtszeit auf den Weg gebracht wurde.

Durch Überreichung der Entlassungsurkunde wurde Joachim Grefen offiziell als stellvertretender Wehrleiter durch Bürgermeister Jorma Klauss verabschiedet. Der scheidende Gemeindebrandmeister blickte zurück auf 43 Jahre als Mitglied der Rotter Feuerwehr. Diese lange Zeit sei ein Zeichen, dass er sich immer in der Gemeinschaft wohlgefühlt habe, „und ohne eine starke Familie im Hintergrund sei dieses Engagement, das Ihnen immer viel Freude gemacht hat, nicht möglich gewesen“, stellte er heraus.

Als „Ehrenbeamte auf Zeit“ für die Dauer von sechs Jahren wurden anschließend Gemeindebrandmeister Joachim Wynands als Wehrführer sowie seine Stellvertreter, die Brandoberinspektoren Frank Lenzen und Frank Peters, vereidigt. Zum Nachfolger von Frank Peters als Löschgruppenführer Rott wurde Brandmeister Andreas Bortot ernannt. Stephan Schatz war bereits auf der Mitgliederversammlung Anfang März zum neuen Zugführer Roetgen ernannt worden; er erhielt nun noch seine Beförderung zum Brandoberinspektor nachgereicht.

Als eine gute Entscheidung, die für Kontinuität steht, würdigte in einem Grußwort der stellvertretende Kreisbrandmeister Jürgen Förster die Ernennung der neuen Wehrführung.

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