Höfen - Feuer und Zauber: Manege frei für Höfener Kinder

Feuer und Zauber: Manege frei für Höfener Kinder

Von: Lea Mertens
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Für 57 Kinder aus Höfen bedeutete das alljährige Ferienlager des Musikvereins Lyra Höfen, das wieder in den Herbstferien stattfand, auch in diesem Jahr wieder Spaß und Spannung auf höchstem Niveau. Foto: Lea Mertens

Höfen. Für 57 Kinder aus Höfen bedeutete das traditionelle Ferienlager des Musikvereins Lyra Höfen in den Herbstferien wieder Spaß und Spannung auf höchstem Niveau. „Zirkus” lautete das Motto, bei dem den Kindern die Welt des Zirkus und deren Geheimnisse näher gebracht wurden.

Unterstützt wurden die vorrangig jugendlichen Betreuer der Lyra Höfen dabei vom Zirkus ZappZarap, der gemeinsam mit Kindern und Betreuern eine Zirkusshow einstudierte.

Der erste Tag des Ferienlagers war noch nicht allzu sehr vom „Zirkus-Flair” geprägt. So standen Bastelarbeiten für die Zirkusshow und die Herstellung von Popcorn auf dem Programm, ehe am Nachmittag eine Schatzsuche durch Höfen folgte. Am Abend spielten alle gemeinsam „Das Supertalent” und die Kinder hatten die Chance ihre Talente sogar vor dem Kultjurymitglied „Bruce Darnell” zu präsentieren.

Auf die gemeinsame Übernachtung im Pfarrzentrum folgte der zweite Tag, der ganz im Zeichen des Zirkus stand. Gleich zu Beginn mussten die Kinder sich jeweils für eine der acht angebotenen Zirkus-Gruppen entscheiden. Zur Auswahl standen unter anderem die Gruppen Zaubern, Feuerspiele, Akrobatik und Jonglage, die die Kinder in die Welt des Zirkus entführen sollten.

Den ganzen Tag übten und probten die Gruppen, die aus fünf bis zehn Kindern bestanden, mit viel Engagement, da bereits am Nachmittag die Zuschauer zur großen Show erwartet wurden. Sowohl Eltern und Großeltern, als auch Geschwister waren zahlreich erschienen, um sich die einstudierten Kunststücke der Kinder anzusehen.

Die Show begann mit einem Einmarsch aller Kinder, bei dem sie ihre bunten Kostüme präsentieren konnten. Zu Beginn der 45-minütigen Show zeigten die Akrobaten ihr ganzes Können und lösten mit ihren turnerischen und akrobatischen Kunststücken große Begeisterung aus.

Es folgten die Jongleure, die das selbstgebastelte Diabolo hoch in die Luft warfen, es drehten und wendeten und es irgendwie doch wieder auffingen. Am meisten erstaunte das Publikum jedoch die Zauberer, die mit raffinierten Tricks beeindruckten und dadurch für große Augen bei den kleinen und großen Gästen sorgten, als beispielsweise vier Tücher plötzlich verknotet aus einem Hut erschienen.

Aber auch die Fakire, die es sich auf Nägeln oder Scherben gemütlich machten, auf diese sprangen oder gar einen Handstand darauf vorführten, ließ das Publikum seine Bewunderung spüren. Eine weitere Gruppe begeisterte die Zuschauer durch das Balancieren auf einem Gymnastikball und ging dabei sogar durch einen Reifen.

Die Clowns, die vor allem durch ihre besonders bunten und lustigen Kostüme begeisterten, verliehen der Show mit ihren Sketchen und Witzen einen komödiantischen „Touch”.

Wer sich jetzt noch nicht wie im richtigen Zirkus fühlte, tat dies spätestens bei der letzten Gruppe - den Feuerspielern, die so manchen Eltern den Atem stocken ließen. Die kleinen Artisten aus Höfen konnten das Feuer mit den Händen greifen oder berührten es sogar mit ihrer Zunge. Auch das Feuerspucken gehörte zu ihrem Repertoire und zahlreiche Gäste staunten, welch spektakuläre Kunststücke den Kindern innerhalb eines Tages beigebracht werden konnte.

Zum Schluss kamen noch einmal alle 57 Kinder in die Manege und verabschiedeten sich mit einem Ausmarsch vom beeindruckten Publikum. Diesen anstrengenden Tag ließen die jungen Zirkustalente mit einem Filmeabend ausklingen, ehe am nächsten Morgen die Eltern ihre erschöpften, aber auch glücklichen Kinder abholten.
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