Feuer auf Campingplatz: Mann erleidet schwere Brandverletzungen

Von: hes
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Nur noch Schutt und Asche blieben nach dem Brand eines Wohnzeltes auf dem Campingplatz in Imgenbroich übrig, der am Sonntagvormittag einen großen Alarm der Einsatzkräfte Foto: H. Schepp
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Nur noch Schutt und Asche blieben nach dem Brand eines Wohnzeltes auf dem Campingplatz in Imgenbroich übrig, der am Sonntagvormittag einen großen Alarm der Einsatzkräfte auslöste. Foto: H. Schepp

Imgenbroich. Beim Brand seines Wohnzeltes auf dem Campingplatz Jone Bur in Imgenbroich hat ein 47-jähriger Mann am Sonntagmorgen schwerste Brandverletzungen erlitten. Das Zelt, in dem der Mann alleine seit Dezember auf dem winterlichen Platz gelebt hatte, brannte völlig nieder.

Gegen 11 Uhr erfolgte die Alarmierung der Feuerwehren aus Imgenbroich, Konzen, Mützenich und der Altstadt, die in kurzer Zeit und mit gut zwei Dutzend Kräften den Einsatzort an der Grünentalstraße in Imgenbroich erreichten. „Dabei wurde eine höhere Zahl von Einheiten alarmiert, da laut Meldung auch Menschenleben in Gefahr waren“, erläuterte Einsatzleiter Guido Schmitz. Ein Bewohner des Campingplatzes hatte die Feuerwehr angerufen.

Parallel erreichten auch der Rettungsdienst und die Polizei den Campingplatz. Während sich die medizinischen Einsatzkräfte sofort um den Schwerverletzten kümmerten, den sie im Schnee aufgefunden hatten, entdeckte die Feuerwehr etwa 100 Meter weiter nur noch die Überreste eines Wohnzeltes, das mitsamt aller darin befindlichen Gegenstände bereits niedergebrannt war und durch die Feuerwehr nur noch abgelöscht werden konnte. Ein junger Ersthelfer hatte mit einem Schaumlöscher verzweifelt versucht, der Flammen Herr zu werden und wurde dabei selbst leicht verletzt.

Die Gefahr eines Übergreifens der Flammen auf benachbarte Zelte oder Chalets bestand aber nicht, da die unmittelbaren Nachbarplätze nach Angaben des Campingplatzbesitzers erst in den nächsten Wochen belegt werden.

Wie es zu dem Feuer kommen konnte, untersuchten bereits am Sonntagnachmittag Brandexperten der Aachener Kriminalpolizei. Dabei untersuchten die Experten auch, ob der Brand vorsätzlich oder „in suizidaler Absicht“ entstand. Wie Augenzeugen berichteten, war der Bewohner des Zeltes hilferufend über den Platz gerufen, wobei seine Kleidung ebenfalls Feuer gefangen hatte.

Der Mann wurde von den Rettungskräften erstversorgt, ehe wenig später der Arzt einer Spezialklinik per Hubschrauber am Einsatzort eintraf und nach weiterer Versorgung den Flugtransport zum Aachener Klinikum veranlasste. Dort schwebte der Mann auch am Sonntagnachmittag noch in Lebensgefahr.

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