Fest in Vossenack: Die Strahlkraft des Franziskus

Letzte Aktualisierung:
13131483.jpg
Das Franziskusfest lockte auch in diesem Jahr wieder viele Besucher nach Vossenack, die dort die einzigartige Atmosphäre genießen konnten. Foto: Reinhard Palm.

Vossenack. Das Franziskusfest in Vossenack war ein großer Erfolg. Nach einem Eröffnungsgottesdienst in der Klosterkirche boten Schüler, Eltern und Lehrer den zahlreich erschienenen Besuchern vielfältige Angebote an. Torwandschießen, Fußballparcours und Bogenschießen motivierten zum Mitmachen.

An vielen Ständen im Schulgebäude und auf dem Schulhof gab es allerlei Spezialitäten. Das besonders gute Wetter sorgte zusätzlich für eine sehr entspannte Atmosphäre.

Der Betrachter steht staunend davor – vor dem (kleinen) Wunder, das sich Jahr für Jahr mit Beginn des Herbstes am Rande von Vossenack wiederholt: Für mehr als einen halben Tag stehen die Franziskaner mit ihrem Gymnasium, ihrem Internat und ihrem Kloster im Mittelpunkt des Interesses, das in den vielen Jahren nie wirklich nachgelassen hat. Niemand weiß eigentlich zu sagen, was diese Anziehung ausmacht.

Herausragende Leistungen oder große Namen können es nicht sein. Nicht das Gymnasium allein, das sich gegen große Konkurrenten zu behaupten hat. Auch nicht das Angebot des Festes, das im Grunde jedes Jahr mehr oder weniger variiert wird und dennoch den Menschen voll genügt.

So bleibt einem Betrachter nur noch der Name Franziskus und dessen Strahlkraft als Erklärung. Es ist das franziskanische Werben um den Mitmenschen und die ganze Natur, die Liebe zur Kreatur, die an diesem Ort zu leben versucht wird. Immerhin. Der persönliche und freiwillige Einsatz von Brüdern, Erziehern und Lehrern, von Männern und Frauen zum Wohle des Mitmenschen, des Lernenden, des Verfolgten und des Notleidenden, verbindet die Besucher alle.

Der Besuch bei den Franziskanern in Vossenack ist letztlich nichts anderes als die Selbstvergewisserung, das Richtige zu tun. Dazu passt auch das Bild, das nur die letzten Besucher des Festes zu sehen bekommen: Pater Direktor, der mit dem Müllsack in der Hand über das Gelände geht und (mit) aufräumt. Wenn im nächsten Jahr 2017 das 50-jährige Bestehen dieser Einrichtung(en) groß gefeiert wird, dann können die Menschen dieser Region getrost sagen: Es war gut, die Franziskaner hierher gerufen bzw. gelockt zu haben.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert