Ferienfreizeit in Monschau lässt keine Zeit für Langeweile

Von: Lea Mertens
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Spaß ohne Ende in der Jugendherberge Hargard: Nach dem gemeinsamen Frühstück stehen den Kindern Spiele, sportliche oder künstlerische Angebote offen. Foto: Lea Mertens

Monschau. Langeweile scheint für die Kinder, die auch in diesem Jahr an der dreiwöchigen Ferienbetreuung des Fördervereins Ferienfreizeit Monschau e.V. teilnehmen, ein absolutes Fremdwort zu sein. Die 60 Schüler zwischen sechs und zwölf Jahren, die sich täglich an der Jugendherberge am Hargard einfinden, sind hellauf begeistert, was ihnen dort so alles von der Leiterin der Ferienbetreuung, der Sozialpädagogin Marita Delvenne, und den 14 anderen, ehrenamtlichen Betreuern geboten wird.

Jeder Tag beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück, bei dem die Pläne für den Tag besprochen werden. „Bei unserem Konzept der Ferienbetreuung ist es sehr wichtig, dass das Programm nicht starr ist, sondern wir es nach Bedarf und abhängig vom Wetter sehr offen gestalten. Dazu gehört auch, dass alle Angebote von unserer Seite an die Kinder freiwillig sind. Sie können sich hier also auch ganz individuell beschäftigen“, erläutert die Sozialpädagogin.

Balance unter Beweis stellen

Bei der Gestaltung des Tages, zu der auch ein gemeinsames Mittagessen gehört, richtet man sich also nach den Wünschen der Kinder, die täglich zwischen verschiedensten Aktivitäten wählen können. Egal ob die Mädchen Lust haben, auf den Einrädern ihre Balance unter Beweis zu stellen oder die Jungs sich beim Fußball einmal richtig auspowern wollen – für jeden ist etwas dabei.

Gleichzeitig kommen auch die kreativen Arbeiten nicht zu kurz. In den Räumen der Jugendherberge wird viel gemalt und gebastelt, aber die Kinder genießen es auch auf dem weitläufigen Gelände in der Natur zu spielen. Hier können sie im Wald auf Bäume klettern oder das tolle Wetter bei den angebotenen Spielen, wie Federball und Plumpsack, genießen. Täglich kümmern sich fünf bis acht Betreuer um die Bedürfnisse der Kinder. Sie beaufsichtigen die Spiele und sind stets tröstend zur Stelle, wenn einmal etwas zu heftig getobt wurde und kleine Verletzungen auftreten.

Sandra Schepers ist zwar selbst noch Schülerin, hilft aber schon seit vier Jahren bei der Ferienbetreuung. Ihr macht die Arbeit mit den Kindern großen Spaß. „Man engagiert sich nicht nur ehrenamtlich, sondern nimmt aus dem Umgang mit den Kindern auch noch selber etwas mit“, so die Schülerin. Die Kinder stehen dem Ferienprojekt ebenfalls durchweg positiv gegenüber.

Viele wollen im nächsten Jahr wieder mitmachen und finden es toll, dass sie durch die Betreuung täglich mit ihren Freunden zusammen sein oder sogar neue Freundschaften knüpfen können. Das absolute „Highlight“ bisher, so die Kinder, war wohl eine Wasserrutsche, bei der sie Dank dem tollen Wetter großen Spaß hatten. Auch Marita Delvenne beobachtet, wie positiv diese Ferienbetreuung für die Kinder ist: „Die Kinder haben hier nicht nur Spaß miteinander, sondern lernen auch spielerisch, mit Konflikten umzugehen und sich zu orientieren.“

Die Ferienbetreuung sei wirklich eine Bereicherung für die Familien der Stadt Monschau und auch die Organisation in Kooperation mit der Stadt Monschau, den Jugendherbergseltern, Sieglinde und Thomas Ritter und den ehrenamtlichen Helfern, funktioniere einwandfrei, lobte Frau Delvenne den Ablauf des Projekts.

Vorbei ist die Ferienbetreuung aber noch lange nicht. Bis zum 16. August haben die Kinder noch Gelegenheit, die Angebote auszukosten, ehe ein sehnsüchtig erwartetes Zelten den Abschluss der beliebten Ferienbetreuung bedeuten soll.

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