Ferienbetreuung: Musikalische Rallye in Monschau

Von: Corinna-Jasmin Kopsch
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Musikerin Ricarda Schumann führt auf ihrer Querflöte ein Stück von Bach vor. Foto: Corinna-Jasmin Kopsch
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Fußballspielen auf dem Sportplatz des TV Konzen ist eines der vielen Angebote bei der Ferienbetreuung.

Monschau/Konzen. Wie erzeugt man auf der Querflöte einen Ton? Woraus wird ein Geigenbogen gemacht? Diese und andere Fragen wurden 19 Kindern der am Montag gestarteten Ferienbetreuung Monschau bei einer Musikrallye beantwortet.

An verschiedenen Stationen in Monschau standen Musiker wie Enis Hotaj mit seiner Geige und Ricarda Schumann mit ihrer Querflöte bereit, um den Kindern ihr Instrument vorzuführen und näherzubringen. Organisiert wurde die Rallye durch die Initiative Monschau Festival unter Leitung von Geschäftsführer Helmut Lanio und Pianist Florian Koltun.

An den Stationen lauschten die Kleinen – und Passanten, die in der Nähe waren – aufmerksam den Stücken von Mozart, Bach und anderen Komponisten, die auf den unterschiedlichen Instrumenten vorgetragen wurden. Anschließend wurde das jeweilige Musikinstrument kurz erläutert und wurden Fragen beantwortet. Die Kinder durften dann versuchen, selbst Töne auf den Instrumenten zu erzeugen. Beispielsweise bei der Querflöte war dies gar nicht so leicht, fanden die Kinder.

Doch allen war das Interesse und die Freude an der Rallye anzusehen. Helmut Lanio freute sich darüber, dass die Kinder „mit Musik in Berührung kommen“ und Instrumente erleben, die sie zum Teil noch nicht kennen.

Bereits zum zweiten Mal fand in diesem Jahr die Musikrallye im Rahmen der Ferienbetreuung statt. An jeder Station gab es einen Stempel auf der Rallye-Karte – als diese am Ende voll war, erhielt jeder eine Familienkarte für die Familienmatinée beim Monschau Festival. Dort werden der „Karneval der Tiere“ sowie „Peter und der Wolf“ gezeigt.

Die Rallye ist eines von vielen Angeboten, welches die Kinder während ihrer Zeit bei der Ferienbetreuung wahrnehmen können. „Auf freiwilliger Basis“, betont Marita Delvenne, pädagogische Leiterin der Ferienfreizeit. Alle Angebote können die Grundschüler freiwillig annehmen und sich aussuchen, was sie am liebsten machen möchten

. Weitere Angebote sind unter anderem Schwimmen im Vennbad, eine Fahrradtour, Malen, Skateboard, Fußball, Wasserspiele und für die Dritt- und Viertklässler Zelten von Freitag auf Sonntag – neben vielen weiteren Möglichkeiten der Beschäftigung. Zudem können die Kinder dort frühstücken und zu Mittag essen.

Knapp 50 Kinder sind jeden Tag auf der Sportanlage des TV Konzen, wo die Ferienbetreuung stattfindet. Die Anzahl ändert sich jedoch in jeder Woche, da einige Kinder nur eine oder zwei Wochen zur Betreuung kommen. Viele Kinder kommen während ihrer Grundschulzeit in jedem Jahr wieder.

Sie freuen sich darauf, dort mit Freunden ihre Zeit verbringen zu können, und auch zu den Betreuern entsteht ein freundschaftlicher Kontakt. Viele der Betreuer waren selbst lange bei der Ferienfreizeit und begleiten diese ab einem Alter von zwölf Jahren auf ehrenamtlicher Basis. So gibt es immer einen Ansprechpartner.

„Die Kinder erleben hier, wie es ist, in einer großen Gruppe Spaß zu haben, aber auch Konflikte zu bewältigen“, so Delvenne. Manche Kinder seien anfangs etwas ängstlich, wenn sie zum ersten Mal zur Betreuung kommen würden – doch das lege sich immer innerhalb kurzer Zeit.

Delvenne freut sich, dass auch einige Eltern sich engagieren und eigene Projekte gestalten oder beim Spüldienst mithelfen. Ihre eigene Aufgabe sei es aber nicht nur, sich um den Ablauf und um die Kinder zu kümmern – auch die Betreuer brauchten gelegentlich einen Ansprechpartner, beispielsweise bei auftretenden Konflikten. Allen mache es aber großen Spaß, die Ferienbetreuung zu unterstützen.

Besonders freut sich Delvenne auch über die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und mit dem TV Konzen, der seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellt.

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