Roetgen - FDP Roetgen ist strikt gegen Pläne für ein Großhotel

FDP Roetgen ist strikt gegen Pläne für ein Großhotel

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Dr. Georg Dittmer bleibt auch weiterhin Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Roetgen.

Roetgen. Bei hochsommerlicher Hitze über 30 Grad veranstaltete die FDP Roetgen ihren Wahlparteitag mit Vorstandswahlen. Wiedergewählt wurden Dr. Georg Dittmer zum Vorsitzenden, Roland Meyer als Beisitzer, Hans-Peter Breiten als Schatzmeister und Franz-Josef Zwingmann (Fraktionsvorsitzender der Liberalen im Rat) zum stellvertretenden Vorsitzenden. Neu in den Vorstand wurden Waltraud Barfknecht als Schriftführerin und Günter Barf-knecht als Beisitzer gewählt.

Unter der fachkundigen Versammlungsleitung von Monika Müller-Zwingmann wurde der Wahlparteitag zügig durchgeführt und ergab bei allen Funktionen einstimmige Ergebnisse. Der alte und neue Vorsitzende Dr. Georg Dittmer ging in seinem Rechenschaftsbericht auf die aktuelle Politik der Liberalen ein.

Ebenso erläuterte Franz-Josef Zwingmann Eckpunkte der Ortspolitik und trug so zu einer lebhaften Diskussion bei neuen Themen der Ortspolitik, wie Erweiterung des Gewerbegebietes jenseits der B 258, Projektvorstellung eines Tagungshotels am Ortseingang, Aldi-Projekt an der Bundesstraße, Ausblick auf die touristische Entwicklung des Ortes und der zentrale Versorgungsbereich.

So stößt der Versuch eines Investors bei den Liberalen auf Ablehnung, im Bereich des Ortseinganges (B258/Postweg) ein sechsstöckiges Hotelgebäude mit einer 70 Meter langen Straßenfront zu errichten. Ein solches Bauwerk - so waren sich alle einig - würde das Ortseingangsbild empfindlich stören.

Auch der möglichen Erweiterung des Gewerbegebietes jenseits der B258 erteilten die Roetgener Liberalen eine Absage unter Verweis auf die vorbeiführende Ravel-Route und den Premium-Wanderweg Eifelsteig. Georg Dittmer: „Wer möchte schon gerne durch ein Gewerbegebiet wandern?”

Bei allem Verständnis für die klamme finanzielle Kassensituation der Gemeinde wollen die Liberalen keinen „Ausverkauf” der Gemeinde Roetgen hinnehmen. Bei der Aldi-Projektierung an der unteren Bundesstraße hätten die Planer bereits eine gewisse Rücksichtnahme auf Anliegerinteressen signalisiert. So sei auf der letzten Ratssitzung eine Projektüberarbeitung vorgelegt worden, mit der die Planer deutlich hätten erkennen lassen, dass sie keine Situation wie in Imgenbroich herbeiführen möchten, hieß es bei der Diskussion. So seien Gebäudeabstände zu Anliegergrundstücken und Gebäudehöhen stark modifiziert worden.

Die Städteregion Aachen möchte auf dem Gelände des alten Gemeindebauhofes eine integrative Kindertagesstätte errichten, die von der Arbeiterwohlfahrt (AWO) betrieben wird. Auch dieser Punkt bot Diskussionsstoff bei der FDP. Die Situation der gutachterlich festgestellten Bodenbelastung sei nach Angaben der Gemeindeverwaltung „beherrschbar”, sodass für die Kinder keine Gefahren bestehen würden. Auch der künftige Bauherr habe Kenntnis von dieser Situation.
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