FDP fordert mehr Polizeipräsenz

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Monschau. Gesprengte Bankautomaten, bewaffnete Raubüberfälle und immer mehr Wohnungseinbrüche: Die Nordeifel ist in den letzten Wochen und Monaten vermehrt zur Zielscheibe krimineller Übergriffe geworden, die Bevölkerung ist in höchster Unruhe.

Dies hat nun auch bei der Monschauer FDP eine rege Diskussion um die öffentliche Sicherheit ausgelöst. Fazit dieser Diskussion und Forderung der Liberalen: „Wir brauchen eine stärkere Polizeipräsenz”, so Vorsitzender Paul Hüllenkremer. In einer gemeinsamen Presseerklärung des FDP-Stadtverbandes Monschau und der Ratsfraktion heißt es dazu unter anderem:

„Die FDP hat aufgrund der gestiegenen Zahl an Wohnungseinbrüchen in unserem Raum beim Innenminister NRW und beim Polizeipräsidenten in Aachen darauf hingewiesen, das eine stärkere Polizeipräsenz für den Bereich Monschau, Simmerath und Roetgen dringend geboten ist. Wir halten den derzeitigen Schutz unserer Bürger, zumindest in den Abendstunden, vor dem Hintergrund der vielen Wohnungseinbrüche und auch der Übergriffe bei der Sparkasse in Roetgen für ungenügend.

Aus unserer Sicht reicht es nicht aus, wenn drei Kommunen lediglich durch einen Streifenwagen mit einer Zwei-Mann-Besatzung abends und an Wochenenden geschützt werden. Wenn dieser Wagen einen Einsatz hat und ein zweiter Notruf eingeht, muss ein Streifenwagen aus Stolberg angefordert werden, der zirka 45 Minuten bis zu einem Einsatzort in Monschau braucht.” Zurzeit, so die FDP, werde ihre Eingabe bei den Behörden überprüft.
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