Roetgen - FC13 muss neue Abwehr finden

FC13 muss neue Abwehr finden

Von: kk
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Betreuer Jürgen Märk (hinten links) und Trainer Christoph Brandenburg (hinten rechts) präsentieren durch die reklamierten A-Jugendspieler eine Vielzahl an Neuzugängen. Foto: Kurt Kaiser

Roetgen. In den ersten beiden Jahren seit der Gründung der eingleisigen Aachener A-Liga landete der FC 13 Roetgen jeweils im oberen Tabellendrittel. In der vorletzten Saison wurde man Tabellendritter, in der vergangenen Saison belegte man den vierten Platz.

Eine ganz so gute Platzierung erwartet Trainer Christoph Brandenburg in der kommenden Spielzeit nicht mehr. „Unser Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz. Ich glaube aber nicht, dass wir wieder oben mitspielen werden, denn wir haben einige Spieler verloren, die nur schwer zu ersetzen sind”.

Dabei denkt der Coach in erster Linie an seine Defensivformation, aus der sich einige Akteure verabschiedeten. „Wir müssen fast eine komplett neue Abwehr aufbauen”, weiß er, dass man im Defensivbereich die meisten Spieler ersetzen muss.

Mario Braun spielte in der Rückrunde zwar nicht mehr, er meldete sich aber zum Saisonende ab und möchte zukünftig das Trikot des TV Konzen tragen. Zum „Sportpark am Windrad” verabschiedete sich auch Georg Bauer. Maurice van Berg wechselte zum Bezirksligisten FV Haaren. Erik Rader will ebenfalls in der kommenden Saison in der Bezirksliga spielen und entschied sich für einen Wechsel zum FC Inde Hahn.

Sascha Joepgen, der zwar nicht immer zum Stammpersonal gehörte, schloss sich der SG Strauch/Steckenborn an. Ersatztorwart Samir Aitahmed spielte zwar nur selten in der Ersten, jedoch konnte der Coach sich, wenn er ran musste, auf ihn verlassen. Auch er will zukünftig seine Fangkünste bei der SG Strauch/Steckenborn zeigen.

Für den Defensivbereich holten die Roetgener deshalb gleich fünf Neuzugänge. Vom TuS Lammersdorf wechselten Christoph Salemink und Routinier Michael Bongard an die Hauptstraße. Jan Blankenagel spielte bisher für die Zweite des FC, möchte aber in Zukunft in der Ersten spielen. Aus der eigenen A-Jugend wagt Marvin Amann den Sprung in den Kader der ersten Mannschaft. Marco Cosler spielte ebenfalls bisher in der Jugend des FC. Er wird zuerst einmal als Ersatztorwart auf der Bank sitzen, soll aber mittelfristig den Platz von Stammkeeper Bastian Kostelnik übernehmen.

Für den offensiveren Bereich gab es aber auch noch zwei Neuzugänge. Nico Wilden spielte bisher für den TuS Lammersdorf, auch er wagte den Sprung von der B- in die A-Liga. Bekir Kilic spielte bisher im Schwarzwald mit dem ASV Bildechingen in der Bezirksliga. Da er in den nächsten beiden Jahren in Roetgen arbeiten wird, schloss er sich dem FC an.

Zusätzlich zu den Neuzugängen wird man noch neun Spieler aus der eigenen A-Jugend reklamieren. „Die Jungens haben schon gezeigt, dass sie spielerisch zu gebrauchen sind und dass sie auch die richtige Einstellung mitbringen”, traut Chris Brandenburg dem schwarz-roten Nachwuchs einiges zu.

Am 13. Juli begannen die Roetgener mit der harten Vorbereitungszeit. Gleich am ersten Wochenende der Vorbereitung stand das schon traditionelle dreitägige Trainingslager in Rohren auf dem Programm, dass nach etlichen konditionellen Einheiten mit einem Spiel gegen die dortige „Bergwacht” abgeschlossen wurde. Der Roetgener Coach wollte den 10:1-Sieg gegen den ambitionierten C-Ligisten aber nicht überbewerten. Da war er schon eher überrascht, wie gut sich sein Team eine knappe Woche später bei der 0:2-Niederlage gegen den neuen Mittelrheinligisten SV Rott verkaufte. Am Samstag (Anstoß 17 Uhr) steht der nächste Test gegen die SG Strauch/Steckenborn auf dem Programm.

Am kommenden Dienstag (Anstoß 19.30 Uhr) stellt sich dann Landesligist Jugendsport Wenau in Roetgen vor. Gespannt darf man sein, wie die Schwarz-Roten sich beim Turnier in Rott aus der Affäre ziehen. Am Tiergarten wartet zuerst die Aufgabe gegen den Bezirksligisten FC Inde Hahn, zwei Tage später trifft man dort auf den Mittelrheinligisten Borussia Freialdenhoven. Sollte man die Gruppenspiele erfolgreich überstehen, ginge es im Turnier in Rott am Freitag, 13. August, im Halbfinale weiter. Das letzte Testspiel vor Meisterschaftsbeginn bestreiten die Roetgener am Dienstag, 17. August, beim Landesligaabsteiger JSV Baesweiler.

Durch die starken Aufsteiger Dürwiß II, Beggendorf, Lichtenbusch und den Stolberger Fusionsverein FC Stolberg sowie Absteiger Rhenania Eschweiler hält der Roetgener Trainer die Aachener A-Liga für noch ausgeglichener als in der vergangenen Spielzeit. „Mit Walheim II, Dürwiß II, Oidtweiler, den beiden Kohlscheider Vereinen und dem VfR Forst gibt es bestimmt sechs Mannschaften, die um den Aufstieg mitspielen. Dahinter sehe ich ein sehr großes Mittelfeld, in dem Vieles möglich ist”, erwartet er eine Saison mit vielen Überraschungen.
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