Roetgen - FC Roetgen verliert 1:5 gegen Alemannia

FC Roetgen verliert 1:5 gegen Alemannia

Von: aj
Letzte Aktualisierung:
10372505.jpg
Rund 750 Zuschauer waren gekommen, um ihre Mannschaften anzufeuern. Sie sahen ein Spiel, bei dem die Gäste aus Aachen von Beginn an das Kommando übernahmen. Foto: M. Ratajczak
10372507.jpg
Unterhaltung in der Halbzeitpause: Alemannias Geschäftsführer Sport, Alexander Klitzpera (l.), stellte sich den Fragen von Aachen Stadionsprecher, Robert Moonen. Foto: A. Jansen

Roetgen. Der Geruch von frisch gegrillten Bratwürsten liegt in der Luft. Die Sonne bringt die Halme des neuen Kunstrasenplatzes zum Glänzen. Am Rand springen Kinder aufgeregt über das Grün und schauen ihren Vorbildern auf dem Platz zu.

Auf der linken Spielfeldhälfte sind die Fußballer in den schwarz-gelben Trikots beim „Warm Up“, auf der rechten Seite laufen und spielen sich die Rot-Schwarzen warm. So viel Trubel gab es schon lange nicht mehr auf dem Sportplatzgelände des FC 1913 Roetgen.

Die Saison 2014/15 ist erst vor drei Wochen beendet worden und schon stehen die Kreisliga A-Kicker wieder auf dem Platz – und zwar gegen einen ganz besonderen Gegner: Die Mannschaft von Alemannia Aachen ist das erste Mal in der 102-jähigen Vereinsgeschichte des FC zu Gast, um sich mit einem Testspiel auf die kommende Saison vorzubereiten und die Neuverpflichteten zu präsentieren.

Erstes Tor nach 24 Minuten

Bei beiden Mannschaften verlief die letzte Spielzeit nicht ganz so gut wie erhofft. Roetgen konnte die hochgeschraubten sportlichen Ziele leider nicht erreichen und musste sich mit Tabellenplatz drei zufrieden geben. Bei Alemannia hatte man auf den Aufstieg aus der Regionalliga West gehofft, doch im Endspurt noch abgefangen, reichte des nur für den zweiten Platz.

Während die Roetgener nun dem wohlverdienten Sommerurlaub entgegenfiebern, geht es bei den Spielern aus Aachen schon wieder in die Vorbereitung für die kommende Saison. Zum Abschluss der ersten Trainingswoche stand das Spiel gegen den Eifelverein auf dem Plan. Rund 750 Zuschauer waren bei dem Spektakel dabei. Ein besonders aufregender Tag war es für die ganz Kleinen aus der Bambini-Mannschaft des FC Roetgen, denn sie durften an der Hand eines Spielers einlaufen.

Alemannia- und Roetgen-Fans aller Altersklassen feuerten ihre Teams an und sahen ein Spiel, bei dem die Gäste aus Aachen von Beginn an das Kommando übernahmen. Nach 24 Minuten gingen sie dann auch durch Fabian Graudenz in Führung. Nur zwei Minuten später baute Peter Hackenberg den Vorsprung auf 0:2 aus. Maciej Zieba erhöhte in der 33. Minute auf 0:3. Doch kurz vor dem Halbzeitpfiff waren die Gastgeber am Zug und Neuzugang Alexander Keller verkürzte mit einem sehenswerten Distanzschuss zum 1:3. Nach der Pause landete der Ball noch zwei weitere Male im Kasten der Roetgener. Shpend Hasani schoss in der 73. Minute das 1:4 und Neuzugang Florian Rüter setzte mit dem 1:5 den Schlusspunkt.

Fotos und Autogramme

Für viele Spieler des FC war die Partie mit Sicherheit ein Karrierehighlight, doch ein ganz besonderes Spiel war es für Tom Moosmayer, der alle Jungendmannschaften in Roetgen durchlaufen hat, bevor er 2003 zur U 23 der Alemannia wechselte. Nach verschiedenen Stationen in seiner erfolgreichen Laufbahn, fand er mit 34 Jahren schließlich zu seinem Heimatverein zurück. Heute steht er wieder für ihn auf dem Kunstrasen, und er hat die sportliche Leitung des Vereins übernommen.

Doch nicht nur während der Ball rollte, gab es viel zu sehen. Alemannias Cheftrainer, Christian Benbennek, und Roetgens Coach, Frank Küntzeler, nahmen sich vor dem Anpfiff Zeit für eine kurze Talkrunde, um über die sportlichen Ziele zu sprechen. Seit Anfang des Jahres sind die beiden Vereine Kooperationspartner im Jugendbereich. Und auch Alexander Klitzpera, neuer Geschäftsführer Sport der Alemannen, stellte sich in der Halbzeitpause den Fragen von Alemannias Stadionsprecher Robert Moonen, während die kleinen Nachwuchskicker über den Platz fegten und ihren Vorbildern nacheiferten.

Nach der Partie stand für sie der Höhepunkt des Tages an, denn nun durften sie endlich mit den Spielern des Regionalligisten sprechen, gemeinsame Fotos machen und Autogramme abstauben. „Das ist toll“, freute sich der kleine Luca, bevor er seine Mutter weiterzog, um weitere Unterschriften auf seinem Trikot zu ergattern.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert