FC Roetgen II muss die Fehlerquote minimieren

Von: Kurt Kaiser
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Der Trainer der Zweitvertretung des FC Roetgen, Erich Bonkowski (hinten rechts), erwartet eine schwere Saison für sein Team und hofft, dass die personellen Probleme sich im Laufe der Saison minimieren. Foto: Kurt Kaiser

Nordeifel. Für die Zweitvertretung des FC Roetgen verlief die vergangene Saison nicht wie geplant, denn nur selten konnte die Mannschaft umsetzen, was Trainer Erich Bonkowski von ihr erwartet hatte. Für den Trainer, Betreuer Werner Kreitz und die Mannschaft gab es im Verlauf der Saison eine Achterbahnfahrt.

Geendet ist sie mit dem Abstieg hätte enden können, denn in der Endabrechnung waren die Schwarz-Roten nur zwei Zähler von einem Abstiegsplatz entfernt.Nach gutem Start leistete die Mannschaft sich in der Hinrunde eine Negativserie, in der sie aus dreizehn Spielen nur neun Punkte holte.

Die Rückrunde verlief etwas erfreulicher für die Schwarz-Roten Reservisten, die gegen Ende der Saison zumindest in den wichtigen Sechspunktespielen gegen die späteren Absteiger, SV Kalterherberg, SG Eschweiler und dem FV Eschweiler, dreifach punkten konnten. „Wir haben nicht konstant gespielt, weil die Fehlerquote zu hoch war“, hofft der Trainer, dass man in der kommenden Spielzeit zumindest die groben Fehler minimieren kann.

Allerdings stellte sich in der Fehlerminimierung in der Defensive auch in der Vorbereitungszeit keine Besserung ein. „Bei uns fehlt zu oft bei einigen Spielern die richtige Einstellung, denn es kann nicht sein, dass wir in vier Vorbereitungsspielen 18 Gegentore kassieren“, erinnert der Trainer an die Testspiele, in denen man teilweise gegen unterklassige Gegner unnötige Gegentreffer kassierte.

Gegen Columbia Donnerberg III gewannen die Roetgener zwar 10:5, aber fünf Gegentore von einem D-Ligisten zu bekommen, empfand der Coach als „viel zu viel“. C-Ligist FV Haaren II (4:5) und auch der Dürener A-Ligist TuS Schmidt (1:5) legten dem FC jeweils fünf Tore ins Netz.

Gegen den C-Ligisten Burtscheider TV II erzielte die FC-Offensive zwar sieben Tore, aber auch gegen die Mannschaft aus dem Aachener Kurviertel kassierten die Roetgener drei Gegentreffer. „Da waren schon ganz krasse Abwehrfehler bei“, wissen Erich Bonkowski und sein Co-Trainer Thomas Fläschel, dass bei der Abstimmung im Defensivbereich noch erheblicher Verbesserungsbedarf besteht.

Endlich steht die Defensive

Im letzten Test vor Meisterschaftsbeginn gegen die SG Höfen/Rohren stand die Defensive stabiler und ließ beim knappen 1:0-Erfolg keinen Gegentreffer zu.

Da es im Kader der Ersten noch einige verletzungsbedingte Ausfälle gibt, erwartet das Trainerteam der Zweiten, dass man zumindest in den ersten Meisterschaftswochen einige Spieler an die Erste abgeben muss. FC-Vollstrecker Stefan Mertens hatte sich eigentlich zur Zweiten in den fußballerischen Vorruhestand verabschiedet, jedoch ist er wieder bei der 1. Mannschaft gefragt. „Wir können kaum planen, weil wir in den ersten Meisterschaftswochen drei, vier Spieler an die Erste abgeben müssen“, kann der Coach nur eine vage Aussage über die Zusammensetzung des Kaders geben.

Dem Trainer fehlen zur neuen Saison nicht nur Spieler, genauso schmerzlich ist für ihn und die Mannschaft, dass Betreuer Werner Kreitz sich nach der vergangenen Saison in den Fußball-Ruhestand verabschiedete. „Das tut uns sehr weh, denn der Werner war immer für die Jungs da und war die gute Seele der Mannschaft“, weiß Erich Bonkowski, dass der Mann, der in über 50 Jahre alle Jobs beim FC 13 gemacht hat, überhaupt nicht zu ersetzen ist.

Ein Blick auf den Spielplan der neuen Saison hat bei Erich Bonkowski schon erste Bauchschmerzen ausgelöst. „Wir haben ein unheimlich schweres Auftaktprogramm. Es darf zwar nicht passieren, aber wenn wir etwas Pech haben, dann stehen wir nach fünf Spieltagen ohne Punkt da. Ich kann die Jungs nur warnen vor den Mannschaften, die in den ersten Wochen auf uns warten“.

Zum Auftakt stellt sich an der Hauptstraße Mitfavorit Rhenania Eschweiler vor, dann geht es zum Derby nach Mützenich. Zu Hause erwarten die Roetgener am dritten Spieltag Topfavorit Borussia Brand. Eine Woche später geht es auf die ungeliebte und ungewohnte Asche nach Mausbach, am fünften Spieltag ist Mitfavorit FC Stolberg in Roetgen zu Gast.

Als Saisonziel gibt der FC-Coach zuerst einmal den Klassenerhalt aus. „Wir müssen abwarten, was bei uns personell geht, aber es wird in dieser Saison schwer genug, die Klasse zu halten“.

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