Fast konstante Besucherzahlen im Nationalpark

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Das Nationalparktor in Rurberg zog auch im Jahr 2010 unter den fünf Einrichtungen dieser Art wieder die meisten Besucher an. Foto: P. Stollenwerk

Nordeifel. Das Nationalpark-Forstamt Eifel ist mit der Entwicklung im vergangenen Jahr zufrieden. Nach internen Erhebungen besuchten 2010 nahezu 250.000 Gäste die fünf Nationalpark-Tore.

Das ist eine Größenordnung, die die Ergebnisse der beiden Vorjahre bestätigt, auch wenn es durchweg leichte Rückgänge gab. Gut doppelt so viele Menschen, also eine halbe Million, durchwanderten den Nationalpark. Auch diese Zahl bedeutet eine feste Größe seit drei Jahren.

Rurberg führend

Die meisten Besucher verzeichnete das Nationalparktor Rurberg mit 69.600 Gästen (2009: 73.500), gefolgt von Heimbach (57.000/63.800), Gemünd (50.500/46.000), Höfen (39.900/44.300) und Nideggen (22.250/seit April 2010 in Betrieb). Eine Besucherbefragung durch die Tourismusfachschule Kall ergab mit 96 Prozent einen sehr hohen Zufriedenheitsgrad der Gäste sowohl mit den Ausstellungen in den Toren als auch mit den Servicekräften, die von den Kommunen gestellt werden.

Ein weiterer Anziehungspunkt wurde im vergangenen Jahr mit der Rothirsch-Beobachtungsempore nach dem Motto „Wild lebende Tiere erlebbar machen” am Dorfrand von Dreiborn geschaffen. „Bis zu 360 Besucher registrierten wir an guten Tagen im September. Hier funktioniert unser Besucherlenkungskonzept offensichtlich bestens”, sagt Michael Lammertz vom Nationalpark-Forstamt.

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